Die tropische Depression Kiyapo hat ihre Geschwindigkeit erhöht und bewegt sich auf den äußersten Norden der Insel Luzon zu. Laut der staatlichen Wetterbehörde PAGASA (Philippine Atmospheric, Geophysical, and Astronomical Services Administration) befand sich das System am Donnerstagnachmittag, dem 23. Juli 2026, etwa 640 Kilometer östlich von Tuguegarao City in der Provinz Cagayan.
Das DSWD hat die Einsatzbereitschaft erhöht, um auf die möglichen Auswirkungen des Tropensturms Kiyapo reagieren zu können. Hintergrund ist die Entscheidung der Wetterbehörde PAGASA, für mehrere Gebiete in Nordluzon am Donnerstag, den 23. Juli, die Windwarnstufe 1 auszugeben.
Der Südwestmonsun, lokal als Habagat bekannt, wird Cebu und die restliche Region Zentral-Visayas voraussichtlich bis Freitag, den 24. Juli 2026, weiterhin mit bewölktem Himmel, vereinzelten Regenschauern und Gewittern belasten. Laut der Wetterbehörde Pagasa Visayas ist mit zeitweilig starken Regenfällen zu rechnen, die Überschwemmungen und Erdrutsche auslösen könnten.
Die Philippinen müssen sich auf die Auswirkungen eines sogenannten Super El Niño einstellen. Dieses Klimaphänomen entsteht durch überdurchschnittlich hohe Temperaturen im Pazifischen Ozean und kann die weltweiten Wettersysteme massiv stören.
Eine neue japanische Studie zeigt, dass die sogenannte „Locked Zone“ im Nankai-Graben weitaus instabiler ist als bisher angenommen. Die Ergebnisse erschweren die wissenschaftliche Vorhersage von Mega-Erdbeben entlang dieser gefährlichen Verwerfungslinie erheblich.
Angesichts der zunehmenden Klimarisiken und unvorhersehbarer Wetterphänomene appelliert das Regionalbüro des Ministeriums für Wissenschaft und Technologie (DOST-10) an die lokalen Regierungen und Gemeinden in Nord-Mindanao, ihre Vorsorge durch wissenschaftlich fundierte Planung und kontinuierliche Risikominderung zu stärken. Mark Lemuel L. Garcia, Regionaldirektor des DOST-10, betonte während des „Kapihan sa PIA“-Forums am 16. Juli anlässlich des Nationalen Monats für Katastrophenresilienz, dass Katastrophenvorsorge nicht erst im Notfall, sondern täglich durch informierte Entscheidungen auf Basis von Daten, wissenschaftlicher Erkenntnis und Innovation sowie durch das LGU aufgebaut werden müsse.
Ein Tiefdruckgebiet östlich von Luzon hat sich am Mittwochabend, dem 22. Juli, zu einer tropischen Depression verstärkt und ist mittlerweile in die philippinische Zuständigkeitszone eingetreten. Die Wetterbehörde der Philippinen, PAGASA, hat dem System den Namen Kiyapo gegeben.
Die CCC hat heute, am Donnerstag, den 23. Juli 2026, das National Climate Resilience Forum (NCRF) 2026 eröffnet. Die Konferenz findet im SMX Convention Center Aura in Taguig City statt und bringt hochrangige Führungspersönlichkeiten sowie wichtige Akteure zusammen, um Maßnahmen gegen den Klimawandel voranzutreiben und die Widerstandsfähigkeit in den Philippinen zu stärken.
Die anhaltende Dürre durch das El-Niño-Phänomen hat schwerwiegende Auswirkungen auf die Provinz Cagayan. Die extreme Hitze und der ausbleibende Regen haben die Landwirtschaft, die Fischerei sowie die Wasserressourcen und andere Lebensgrundlagen stark beeinträchtigt.
In der Provinz Cebu und im gesamten zentralen Visayas wird weiterhin mit bewölktem Himmel, vereinzelten Regenschauern und Gewittern gerechnet. Grund hierfür ist der Südwestmonsun, der lokal als Habagat bekannt ist.