Cagayan fordert Verlängerung des Katastrophenzustands wegen El-Niño-Dürre
Die anhaltende Dürre durch das El-Niño-Phänomen hat schwerwiegende Auswirkungen auf die Provinz Cagayan. Die extreme Hitze und der ausbleibende Regen haben die Landwirtschaft, die Fischerei sowie die Wasserressourcen und andere Lebensgrundlagen stark beeinträchtigt.
Der Katastrophenschutzrat der Provinz Cagayan hat deshalb eine Verlängerung des Katastrophenzustands bis zum 31. Dezember empfohlen. Der Rat für Katastrophenrisikomanagement der Provinz (PDRRMC) hat die entsprechende Resolution am Donnerstag an den Provinzrat von Cagayan übermittelt. Bereits am 20. April war der Katastrophenzustand ausgerufen worden, um den sich verschlechternden Auswirkungen der Dürre entgegenzuwirken.
Die wirtschaftlichen Folgen der Trockenperiode sind massiv. Laut einem Bericht des Büros des provinziellen Landwirts (OPA) sind bis zum 21. Juli rund 76.328 Hektar Ackerland und lokale Fischereigebiete betroffen. Schätzungen zufolge sind etwa 64.978 Landwirte und Fischer direkt von der Lage betroffen, wobei der Gesamtschaden an Ernten bereits 1,44 Milliarden Pesos erreicht hat.
Die Verlängerung des Katastrophenzustands ist nach Ansicht von Felipe Buena Jr., Stabschef im Provinzverwaltungsgebäude, und Cesar Cuntapay, PDRRMO, notwendig, um die Provinzregierung in die Lage zu versetzen, weiterhin Soforthilfen, Interventionsprogramme und andere notwendige Unterstützungen für die Bewohner bereitzustellen, die durch die schwere Dürre ihre Existenzgrundlage verloren haben.