Klimakrise: Entwicklungsländer wie die Philippinen tragen Hauptlast der Folgen
EditMillionen von Menschen auf den Philippinen kämpfen mit überfluteten Straßen und Häusern, nachdem anhaltende Regenfälle in den letzten Wochen die Infrastruktur des Landes belastet haben. In Nepal hat ein Gletscherkollaps im Himalaya gewaltige Fluten und Schlammlawinen ausgelöst, die zu steigenden Todeszahlen führten.
Entwicklungsländer wie die Philippinen und Nepal leiden massiv unter den Auswirkungen des Klimawandels, obwohl sie selbst nur einen minimalen Anteil an den weltweiten Treibhausgasemissionen verursachen. Es besteht ein internationaler Konsens darüber, dass die Klimakrise primär durch industrialisierte Nationen verursacht wird.
Die politische Vertreterin aus Nepal, Sumnima Udas, wies in einem Bericht des Magazins The New Yorker darauf hin, dass diese Länder am Ende der Kette stehen, während sie gleichzeitig von den am schnellsten erwärmenden Gletschersystemen der Erde betroffen sind. Aufgrund dieser Ungerechtigkeit fordern ärmere und besonders gefährdete Nationen wiederholt Entschädigungszahlungen. Ein wegweisendes Urteil des Internationalen Gerichtshofs im vergangenen Jahr unterstrich diese Forderung und stellte fest, dass die verantwortlichen Staaten zu Entschädigungsleistungen verpflichtet sind.



