DSWD in Alarmbereitschaft wegen Tropensturm Kiyapo in Nordluzon
Das DSWD hat die Einsatzbereitschaft erhöht, um auf die möglichen Auswirkungen des Tropensturms Kiyapo reagieren zu können. Hintergrund ist die Entscheidung der Wetterbehörde PAGASA, für mehrere Gebiete in Nordluzon am Donnerstag, den 23. Juli, die Windwarnstufe 1 auszugeben.
Laut dem Bulletin der PAGASA vom frühen Morgen (5:00 Uhr) werden in den Regionen 1 (Ilocos-Region), 2 (Cagayan Valley), 3 (Zentralluzon) sowie in der CAR starke Winde und mögliche heftige Regenfälle erwartet. Die Behörde überwacht die Entwicklung des Sturms genau.
Irene Dumlao, stellvertretende Sekretärin der Disaster Response Management Group (DRMG) des DSWD und Sprecherin der Behörde, erklärte während eines Medienforums am Donnerstag, dass die Abteilung für Katastrophenhilfe (DROMIC) bereits den Blue-Alert-Status aktiviert hat. Man beobachte die Bewegungen von Kiyapo kontinuierlich, um bei Bedarf sofort eingreifen zu können.
Um die Versorgung der betroffenen Bevölkerung sicherzustellen, hat das DSWD landesweit Vorräte bereitgestellt. Ein Bericht der DROMIC vom Mittwochabend (22. Juli, 18:00 Uhr) beziffert die Bestände auf 4,64 Millionen Lebensmittelpakete für Familien (Family Food Packs, FFPs) sowie Nahrungsmittel und Sachgüter im Wert von 1,28 Milliarden Pesos. Diese Ressourcen sind in Katastrophenzentren, regionalen Lagern und Außenstellen verteilt.
Speziell für die Region 2 (Cagayan Valley), in der ein Landfall des Sturms erwartet wird, wurden bereits 207.000 Lebensmittelpakete in Lagern bereitgestellt. Davon befinden sich mehr als 21.000 Pakete in der Region Batanes im Einsatzbereit.
Zusätzlich zu den Sachgütern verfügt das Ministerium über einen Soforthilfefonds (Quick Response Fund, QRF) in Höhe von 2,28 Milliarden Pesos, um Katastrophenhilfe-Einsätze zu unterstützen und die lokalen Regierungen zu verstärken. Dumlao betonte, dass Präsident Marcos Jr. die Regierung angewiesen habe, die Einsatzbereitschaft und die Ressourcen für Katastrophenopfer sicherzustellen, und versicherte, dass das Land bereit sei, überall dort zu helfen, wo Unterstützung benötigt wird.