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Super El Niño droht den Philippinen: Warnung vor Dürre und extremen Taifunen

Die Philippinen müssen sich auf die Auswirkungen eines sogenannten Super El Niño einstellen. Dieses Klimaphänomen entsteht durch überdurchschnittlich hohe Temperaturen im Pazifischen Ozean und kann die weltweiten Wettersysteme massiv stören.

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Symbolbild: Envato

Die staatliche Wetterbehörde PAGASA hatte bereits im April 2026 eine El Niño-Warnung herausgegeben. Laut der Behörde besteht eine 79-prozentige Wahrscheinlichkeit, dass sich das Phänomen bis zur Jahresmitte entwickelt und bis Anfang 2027 anhält. Für das Land bedeutet dies voraussichtlich ungewöhnlich trockene Bedingungen und Dürreperioden. Dennoch kann es während der Südwestmonsun-Saison (Habagat) in einigen Gebieten weiterhin zu überdurchschnittlichen Regenfällen und Überschwemmungen kommen, da sich El Niño und der Habagat überschneiden.

Während aktuell noch mit verstärkten Niederschlägen und Fluten zu rechnen ist, werden die Regenfälle gegen Ende des Jahres nachlassen. Dies wird einer lang anhaltenden Dürre weichen, die sich bis ins nächste Jahr hineinziehen könnte. Auch bei der Sturmaktivität zeichnet sich eine Veränderung ab: Zwar reduziert El Niño häufig die Gesamtzahl der Stürme, doch die wärmeren Meere dienen den entstehenden Wirbelstürmen als zusätzlicher Brennstoff. Dadurch steigt das Risiko für extrem intensive Super-Taifune, die bei Landfall schwere Schäden anrichten können.

Um der Hitze und den damit verbundenen steigenden Stromkosten entgegenzuwirken, werden Maßnahmen zur Energieeinsparung empfohlen. Dazu gehört die regelmäßige Reinigung der Filter von Klimaanlagen, da verschmutzte Filter die Kühlleistung mindern und mehr Energie verbrauchen. Zudem können Vorhänge oder Jalousien helfen, das Sonnenlicht zu blockieren und Räume auf natürliche Weise kühler zu halten. Da die Wasserpumpen und die Wasseraufbereitung Strom verbrauchen, hilft Wassersparen auch dabei, die Stromrechnung zu senken und sich auf die kommende Dürre vorzubereiten. Ein weiterer Tipp ist der effiziente Einsatz von Ventilatoren, die deutlich weniger Energie als Klimaanlagen benötigen; in Kombination mit einer höheren Einstellung der Klimaanlage können sie die Kosten senken und dennoch für Komfort sorgen.

Quellen