Zuckerarbeiter in Negros fordern wirtschaftliche Unterstützung für ländliche Gebiete
EditKurzmeldung
Landwirtschaftliche Arbeiter, Begünstigte der Agrarreform und kleine Zuckerrohrbauern in der Provinz Negros haben die Regierung dazu aufgerufen, die wirtschaftliche Erholung auch in ländliche Gemeinden zu tragen. In einem Appell am Montag, dem 27. Juli, wiesen die Betroffenen darauf hin, dass Armut, Arbeitslosigkeit und Hunger in den Zuckeranbaugebieten weiterhin ein massives Problem darstellen.
Die Forderungen werden zeitgleich mit der fünften Rede zur Lage der Nation (State of the Nation Address, SONA) von Präsident Ferdinand Marcos Jr. laut. Joel Pasigado, Vorsitzender der Tib-ng Obreros Federation, erläuterte die schwierige Lage der von Zucker abhängig lebenden Gemeinschaften. Er nannte unter anderem den Befall durch den Rotgestreifte Schmierläuse-Schädling (Red Stripe Soft Scale Insect, RSSI), steigende Produktionskosten sowie instabile Zuckerpreise als Belastungsfaktoren.
Zusätzlich erschweren wetterbedingte Probleme die Situation. Ein besonderes Problem stellt zudem die jährliche Phase des „tiempo muerto“ dar, in der tausende Zuckerarbeiter vorübergehend ihre primäre Einkommensquelle verlieren.










