Politik: Landesweit

Präsident Marcos fordert besseren Schutz für Schüler nach Schulschießerei in Tacloban

Eine Schießerei an der San Jose National High School in Tacloban City hat zu einem dringenden Appell von Präsident Ferdinand R. Marcos Jr. geführt, den Schutz von Lernenden zu verstärken und gemeinsam gegen schädliche Einflüsse vorzugehen. Bei der Tragödie kamen drei Schüler ums Leben.

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Bild: PIA - 20260727-PBBM_SONA2026-ph7

In seiner fünften Lagebericht an die Nation (State of the Nation Address, SONA) am Montag sprach der Präsident den Familien der Opfer sein Beileid aus und würdigte deren Mut. Die drei Schüler, Chris Lorenz Fabian, Joyancee Separa und Ayessa Nicole Dazo, bezeichnete Marcos als Inspiration für alle und hob ihre unerschütterliche Tapferkeit und heldenhaften Tugenden hervor.

Die Polizei geht davon aus, dass die Schießerei mit anhaltendem Mobbing sowie Online-Radikalisierung und dem Kontakt zu gewalttätigen Medien in Verbindung steht. Daraufhin betonte der Präsident, dass der Schutz von Kindern eine kollektive Anstrengung der Regierung, Familien, Schulen, Kirchen, der Industrie und der Gemeinschaften erfordere.

Um junge Menschen vor Kräften zu schützen, die ihre Verletzlichkeit ausnutzen, müsse eine gemeinschaftliche Verantwortung übernommen werden. Dazu gehören der schädliche Einfluss von Falschnachrichten, der unkontrollierte Zugang zu Pornografie selbst für Minderjährige, die ständige Darstellung von alltäglicher Gewalt sowie die Toxizität und Hasskultur in den sozialen Medien.

President Ferdinand Marcos der Philippinen – Portrait
Quelle: Google

Das Bildungsministerium (Department of Education, DepEd), die LGUs und die nationale Polizei (Philippine National Police, PNP) werden zusammenarbeiten, um die Sicherheit an öffentlichen Schulen zu erhöhen. Das DepEd hat sichergestellt, dass Schulen über klare und wirksame Mechanismen verfügen, um Vorfälle von Mobbing und andere Notfälle zu melden und darauf zu reagieren.

Zur Unterstützung des Wohlbefindens der Lernenden wird die Regierung die erste Gruppe von 10.000 Schulberater-Assistenten (School Counsellor Associates) an öffentlichen Schulen entsenden, um Beratungs- und psychologische Dienste anzubieten. Darüber hinaus wird das schulbasierte Ernährungsprogramm in diesem Schuljahr fortgesetzt, von dem mehr als 4,5 Millionen Kinder im Kindergarten, in der ersten Klasse sowie ernährungsgefährdete Schüler ab der zweiten Klasse profitieren werden.