Sicherheit: Cebu

Verdacht auf Millionenbetrug: Ermittler nehmen Verdächtigen in Diesel-Skandal fest

In der Provinz Cebu ist ein Verdächtiger festgenommen worden, weil er verdächtigt wird, einen Betrug mit Kraftstoffen in Millionenhöhe begangen zu haben. Die Festnahme erfolgte am Montag, den 3. August 2026, in einem Einkaufszentrum in Mandaue City, als der Mann in eine Falle geriet.

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Quelle: PIA

Der Festgenommene, Cruzaldo Fernandez Bastida, ist Einwohner von Barangay Cotcot in Liloan, Cebu. Die Ermittlungen wurden vom National Bureau of Investigation in Zentralvisayas (NBI 7) aufgenommen, nachdem der Geschäftsmann Ruel De Veyra eine Beschwerde eingereicht hatte. De Veyra hatte am 26. Juli 2026 5,3 Millionen Pesos in bar bezahlt, um 100.000 Liter Diesel zu erwerben.

Laut den Ermittlern wurde De Veyra von dem Unternehmen Eight Eleven Heavy Equipment Parts Supply getäuscht, das den Diesel zu einem vergünstigten Preis von 53 Pesos pro Liter anbot. Ein weiterer Beteiligter soll De Veyra unter dem Vorwand gelockt haben, es handele sich um speziellen Industriediesel, der für dessen Unternehmen reserviert sei. Die versprochene Lieferung blieb jedoch aus.

De Veyra wurde zusätzlich aufgefordert, weitere 575.000 Pesos zu zahlen, da die Preise am Depot plötzlich gestiegen seien. Er stimmte zu und leistete zunächst eine Teilzahlung von 100.000 Pesos, doch auch diese zusätzliche Zahlung führte nicht zur Lieferung des Kraftstoffs.

Gegen Bastida wird nun wegen mutmaßlicher Verstöße gegen den Tatbestand des Betrugs (Estafa) gemäß Artikel 315 des Revised Penal Code sowie gegen das Gesetz zum illegalen Handel mit Erdölprodukten (Batas Pambansa Blg. 33) ermittelt. Die Ermittler warnen vor den Folgen der weltweiten Spannungen im Nahen Osten, die die Kraftstoffpreise steigen lassen und Verbraucher anfälliger für betrügerische Machenschaften machen. Das NBI 7 rät der Öffentlichkeit zur Vorsicht und fordert Opfer ähnlicher Vorfälle auf, diese zur Anzeige zu bringen.