Wirtschaft: Landesweit

Rekordstrafe gegen Zwiebel-Kartell auf den Philippinen verhängt

Im Jahr 2022 erreichten die Preise für rote und weiße Zwiebeln auf den Philippinen Spitzenwerte von 800 Pesos pro Kilogramm, was die Kosten für Fleisch sowie den Mindestlohn überstieg. Den Beteiligten wird vorgeworfen, durch eine illegale Marktzuweisung ein Kartell bei der Zwiebelversorgung gebildet zu haben.

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Symbolbild: Envato

Die philippinische Wettbewerbsbehörde Philippine Competition Commission (PCC) hat deshalb eine Rekordstrafe in Höhe von insgesamt 1,76 Milliarden Pesos gegen sechs Unternehmen und vier verantwortliche Führungskräfte verhängt. Die Entscheidung der PCC, die am Donnerstag, den 15. Oktober, bekannt gegeben wurde, stellt die höchste Geldstrafe dar, die seit der Gründung der Behörde im Jahr 2016 im Rahmen des Philippine Competition Act verhängt wurde.

Im Rahmen einer gerichtlich angeordneten Durchsuchung der Büros der Beschuldigten im September 2023 stellten die Behörden fest, dass das Kartell in den Jahren 2020 und 2021 fast 50 Prozent aller genehmigten Importgenehmigungen kontrollierte. Ziel der Sanktionen ist es, die Verantwortlichen für die massiven Preissteigerungen zur Rechenschaft zu ziehen. Kenneth Tanate, der Exekutivdirektor der PCC, erklärte, dass die Verhängung der Höchststrafen das Engagement der Behörde unterstreiche, Kartelle in allen Wirtschaftssektoren zur Verantwortung zu ziehen und Verbraucher vor wettbewerbswidrigen Praktiken zu schützen.