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Ärztliche Warnung vor El Niño: Vorsorge gegen Hitze und wasserbedingte Krankheiten empfohlen

Durch die geringeren Niederschläge und die steigenden Temperaturen, die mit dem bevorstehenden El Niño einhergehen, steigt das Risiko für hitzebedingte Erkrankungen sowie durch verunreinigtes Wasser übertragbare Krankheiten.

Woman enjoying the view of Taal volcano in the Philippines.
Symbolbild: Envato

Dehydrierung, Erschöpfung durch Hitze und im schlimmsten Fall Hitzeschläge können auftreten, wenn der Körper die extreme Wärme nicht mehr verarbeiten kann. Um diesen Folgen vorzubeugen, solle man viel Wasser trinken, auch wenn kein akutes Durstgefühl besteht. Erwachsene sollten täglich acht bis zehn Gläser Wasser zu sich nehmen, bei großer Hitze aufgrund des Flüssigkeitsverlusts durch Schwitzen jedoch mehr.

Besonders gefährdet sind ältere Menschen, Kinder, Schwangere sowie Personen mit Bluthochdruck oder Herz- und Nierenerkrankungen. Da starkes Schwitzen den Blutfluss beeinträchtigen kann, könnten sich bestehende Vorerkrankungen verschlimmern. Für Personen, die viel Zeit im Freien verbringen müssen, wie etwa Bauarbeiter oder Verkehrskräfte, wird das Tragen von lockerer, dünner Kleidung empfohlen. Zudem sollte der Aufenthalt im Freien idealerweise auf die frühen Morgenstunden zwischen 6 und 7 Uhr oder auf die Zeit ab 16 Uhr begrenzt werden.

Neben der Hitze wird auch ein Wassermangel erwartet, weshalb das Sparen und Lagern von Wasser entscheidend ist. Wasser sollte in sauberen und geschlossenen Behältern aufbewahrt werden, um Krankheiten wie Cholera, Hepatitis oder akute Gastroenteritis zu vermeiden. Abgedeckte Behälter verhindern zudem die Vermehrung von Mücken. Wasser, das länger als drei bis fünf Tage gelagert wurde, sollte nicht mehr zum Trinken verwendet werden.

Das Southern Philippines Medical Center (SPMC) hat bereits Fälle von akuter Gastroenteritis gemeldet, jedoch bislang keine Hitzefälle wie Dehydrierung oder Hitzeschläge. Dr. Honey Christine Dasmariñas vom Health Emergency Management Bureau des SPMC gab diese Warnung im Rahmen des Healthy Davao Media Forums bekannt und betonte die Notwendigkeit der Vorsorge. Das Krankenhaus ist auf einen Anstieg der Fallzahlen vorbereitet und hält medizinische Notfallvorräte wie Infusionslösungen und Kühlpacks sowie ein Reservoir mit aufbereitetem Wasser für Patienten bereit.