Politik: Landesweit

Palast verteidigt PCUP-Kommissarin nach Kritik an Luxusreisen

An luxuriösen Reisezielen, unter anderem am Eiffelturm in Paris, zeigten Beiträge in den sozialen Medien die Kommissarin der Presidential Commission for the Urban Poor (PCUP), Zofia Canlas. Dies führte zu öffentlicher Kritik, auf die das philippinische Präsidentenpalast (Malacañang) reagiert hat.

President Ferdinand Marcos der Philippinen – Portrait
Quelle: Google

Die Palastsprecherin Claire Castro appellierte an die Öffentlichkeit, Canlas nicht aufgrund ihres Lebensstils zu beurteilen. Sie betonte, dass Präsident Ferdinand Marcos Jr. bei der Ernennung von Regierungsbeamten vorrangig auf Kompetenz, Integrität und Engagement achte. Unabhängig vom sozialen Status oder Wohlstand stehe die Fähigkeit im Vordergrund, dem Land aufrichtig und engagiert zu dienen. Canlas, die Medizinbiologie an der De La Salle University studiert hat, sieht sich zudem Fragen zu ihrer Qualifikation und Erfahrung gegenüber.

Castro wies dem entgegen, dass Canlas bereits zuvor als Stabschefin des PCUP-Vorsitzenden tätig war und mit den Aufgaben der Kommission vertraut ist. Die PCUP unterstützt unter anderem informelle Siedlerfamilien bei Verhandlungen und Koordinationen im Rahmen von Umsiedlungen.

Die Regierung hielt fest, dass der sozioökonomische Hintergrund einer Person nicht über deren Eignung für den öffentlichen Dienst entscheiden dürfe. Beamte sollten primär an ihrer Fähigkeit gemessen werden, ihre Pflichten zu erfüllen, insbesondere bei der Unterstützung marginalisierter Bevölkerungsgruppen.