Sicherheit: Landesweit

Korruptionsvorwürfe in größtem Gefängnis der Metropolregion

In der größten Gefängnisanlage der Metropolregion gibt es schwere Vorwürfe gegen die dortige weibliche Gefängnisleitung. Laut Informationen von Informanten der Kolumne „Nosy Tarsee“ sollen hochrangige Insassen durch Privilegien und Bestechungsgelder einen bevorzugten Status genießen.

Gavel, Handcuffs and Gun on a Flag Backdrop
Symbolbild: Envato

Ein prominenter Häftling soll unter anderem in einer klimatisierten Zelle untergebracht sein und jederzeit Besucher empfangen können. Zudem werde ihm sein Lieblingsessen bereitgestellt, sofern er dafür bezahlt. Berichten zufolge soll sogar eine Mitarbeiterin in der Zelle des Insassen übernachten. Ein Inspektor mit dem Kürzel „Insp. E.M.“ soll speziell für die Bedürfnisse dieser besonderen Inhaftierten zuständig sein. DPWH, der als „Mr. H.“ bezeichnet wird. Dieser soll mutmaßlich Gelder aus Projekten zur Hochwasserkontrolle unterschlagen haben. Der Inspektor soll durch die Bewachung von „Mr. H.“ zusätzliche Einnahmen erzielen, indem sie gemeinsam Mahlzeiten in dessen Zelle einnehmen.

Die Vorwürfe der Korruption ziehen sich durch das Personal. Neben „Insp. E.M.“ sollen auch andere diensthabende Beamte von den hochrangigen Inhaftierten profitieren. Es besteht der Verdacht, dass Geldzahlungen der Insassen bis zur Gefängnisleiterin durchsickern. Während der zuständige Minister die Berichte als „Fake News“ zurückwies und auf die vorhandenen Überwachungskameras verwies, behaupten Informanten, dass die Kameras lediglich die Flure, aber nicht die Zellen überwachen.

Die betroffenen Insassen sollen zudem damit rechnen, dass die langwierigen Anhörungen in ihren Verfahren dazu dienen, eine Kaution oder einen Freispruch zu erwirken. Zudem sollen sie versuchen, rechtliche Grundlagen für das Argument der Doppelbestrafung (Double Jeopardy) zu schaffen, falls die nächste Regierung neue Anklagen gegen sie erhebt.