Innenminister Remulla: Shabu-Preise verdoppelt nach gescheitertem Drogenkrieg
EditDer Preis für Shabu hat sich nahezu verdoppelt: Während ein Gramm unter der Duterte-Regierung noch etwa 3.500 Pesos kostete, liegt der aktuelle Preis bei 6.800 Pesos pro Gramm. Dies deutet auf eine geringere Verfügbarkeit am Markt hin.
Der ehemalige Präsident Rodrigo Duterte konnte mit seiner gewaltsamen Kampagne gegen illegale Drogen weder das Angebot noch die Nachfrage nach Shabu und anderen Betäubungsmitteln wirksam eindämmen. Innenminister Juanito Victor Remulla wies damit Behauptungen zurück, der Drogenhandel habe unter Präsident Marcos zugenommen.
Um die Durchsetzungsbemühungen der aktuellen Regierung zu unterstreichen, DILG auf die Sicherstellung von über 17 Tonnen illegaler Drogen seit 2024. Diese Beschlagnahmungen erfolgten durch verstärkte Kontrollen an Seehäfen, Flughäfen und Meeresgrenzen. Zuletzt wurde eine Lieferung im Wert von 3,54 Milliarden Pesos in Laos gestoppt, die mit einem mutmaßlichen philippinischen Kurier auf dem Weg in die Philippinen war.
Neben der Drogenbekämpfung verzeichnete das Ministerium laut Remulla auch einen Rückgang bei gezielten Kriminalitätsformen. Durch modernisierte Polizeitechniken und lokale Regulierungen seien beispielsweise die Fälle von Vergewaltigungen um 24 Prozent gesunken, was unter anderem auf strengere Maßnahmen gegen Alkoholkonsum auf der Straße zurückzuführen sei.



Keine Werbeblöcke mehr mit Supporter-Abo!