Geringfügige phreatomagmatische Eruption am Taal-Vulkan registriert
EditAm frühen Donnerstagmorgen, den 22. Oktober 2026, kam es im Hauptkrater des Taal-Vulkans zu einer geringfügigen phreatomagmatischen Eruption. Das PHIVOLCS meldete, dass das Ereignis um 4:25 Uhr stattfand. Aufnahmen von Wärmebild- und IP-Kameras der Standorte Daang Kastila (VTDK) sowie Lower Circuit Calauit (VTLC) zeigten eine Aschewolke, die etwa 1.200 Meter über den Krater aufstieg.
In der 24-Stunden-Überwachung, die den Zeitraum von Mitternacht am Mittwoch bis Mitternacht am Donnerstag abdeckte, verzeichnete das PHIVOLCS insgesamt zwei solcher kleinerer Ausbrüche. Diese dauerten jeweils nur zwei bis drei Minuten an. Zudem wurde für Mittwoch ein Schwefeldioxid-Ausstoß von 575 Tonnen pro Tag gemessen.
Der Vulkanologe Paolo Reniva vom Taal Volcano Observatory (TVO) erklärte gegenüber der Daily Tribune, dass phreatomagmatische Eruptionen durch die Wechselwirkung von Wasser und Magma entstehen. Er ordnete die aktuelle Aktivität als geringfügig ein, da sie im Vergleich zur großen Eruption im Januar 2020 schwach ausfiel. Damals hatte der Vulkan eine massive Aschewolke verursacht, die zu Aschefall in Batangas, Laguna, Cavite und Metro Manila geführt hatte und rund 24.500 Menschen zur Flucht zwang.
Derzeit befindet sich der Taal-Vulkan auf Alarmstufe 1. Reniva betonte die Wichtigkeit, die Empfehlungen des PHIVOLCS zu befolgen. Die Bevölkerung solle die permanente Gefahrenzone auf der Vulkaninsel meiden und keinen Aufenthalt in diesem Gebiet riskieren.






Keine Werbeblöcke mehr mit Supporter-Abo!