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FAO empfiehlt Diversifizierung der Landwirtschaft gegen El Niño-Folgen

Um die Auswirkungen des El Niño-Phänomens abzufedern, setzt die Ernährungs- und FAO auf eine stärkere Vielfalt bei den Anbaukulturen sowie auf angepasste Produktionszyklen. Dulce Carandang, die stellvertretende Vertreterin der FAO auf den Philippinen, erklärte in einem Briefing, dass das Ziel darin bestehe, die landwirtschaftliche Produktion trotz der durch El Niño verursachten Trockenperioden und Dürren aufrechtzuerhalten.

Mayon volcano erupts at Philippines countryside aerial. Tropic green forest plants and grasses
Symbolbild: Envato

Ein besonderes Risiko stelle der Monokulturanbau dar. Carandang warnte, dass die Abhängigkeit von nur einer Kulturart die Gefahr von Ernteausfällen bei Dürre erheblich erhöhe, da den Landwirten dann widerstandsfähigere Alternativen fehlen könnten. Um fundierte Entscheidungen treffen zu können, sei der Zugang zu klimawissenschaftlichen Daten für die Landwirtschaft essenziell.

Das DA unterstützt die Landwirte bereits dabei, die prognostizierten Trockenphasen bei der Planung von Aussaat und Ernte zu berücksichtigen. Neben der Pflanzenwahl betonte Carandang zudem, dass auch der Zustand des Bodens sowie die Verfügbarkeit von Grundwasser entscheidende Faktoren bei der Bewältigung von Dürreperioden seien.