In der philippinischen Provinz Pampanga halten die Überschwemmungen die Bevölkerung weiterhin in großer Zahl in Notunterkünften oder unter schwierigen Bedingungen in Privatunterkünften. Laut einem Bericht des Provinzbüros für soziale Wohlfahrt und Entwicklung (PSWDO) befanden sich am Mittwochmorgen, den 26. August, insgesamt 2.969 Familien mit 10.735 Personen in 191 Evakuierungszentren.
Während der Regenzeit ist das Schwimmen in Flüssen lebensgefährlich. Jugendliche aus dem Barangay Pandan in Angeles City wurden kürzlich dabei erwischt, wie sie im Abacan River fischten und schwammen.
Trotz des aktuellen Fokus auf Künstliche Intelligenz bleibt die Verfügbarkeit präziser Daten die wichtigste Grundlage für die Hochwasserforschung. Laut Mahar Lagmay, einem Wissenschaftler, hänge die Wirksamkeit der Hochwasserwissenschaft maßgeblich von der Qualität der zugrunde liegenden Daten ab, auch wenn KI derzeit verstärkt im Rampenlicht steht.
Der PAR weiterhin den Südwestmonsun verstärken. Trotz des Austritts aus dem Gebiet der PAR bleibt der Einfluss des Sturms auf die Monsunregen bestehen.
In Teilen von Luzon bringt der Südwestmonsun, lokal als Habagat bekannt, Niederschläge mit sich. In Zambales ist mit gelegentlichen Regenfällen zu rechnen, während in Metro Manila, der Ilocos-Region, der Cordillera Administrative Region, dem Cagayan Valley, dem restlichen Zentral-Luzon sowie in Cavite, Batangas, Rizal, Occidental Mindoro, Palawan und Antique vereinzelte Regenschauer und Gewitter erwartet werden.
In den Gewässern nahe der Manila Bay wurde am Dienstag, den 25. August, der Körper eines achtjährigen Jungen entdeckt. Wie das Katastrophenschutzamt der Provinz Bulacan (PDRRMO) mitteilte, wurde der Junge gegen 5:10 Uhr morgens treibend in der Nähe des Insel-Barangays Masukol in der Gemeinde Paombong gesichtet.
In der philippinischen Provinz Pampanga haben Taifune und der Südwestmonsun massive Schäden in der Landwirtschaft, der Viehzucht und der Eierproduktion verursacht. Die großflächigen Überschwemmungen betrafen 237 Barangays in 16 Gebieten und ließen mehr als eine Million Menschen betroffen zurück.
Nach den Überschwemmungen in Central Luzon sollen umfangreiche Maßnahmen zum Hochwasserschutz umgesetzt werden. Präsident Ferdinand Marcos Jr. plant unter anderem den Bau von fünf Sabo-Dämmen sowie eines 100 Kilometer langen Deichs.
Teile der Insel Luzon leiden aufgrund heftiger Regenfälle weiterhin unter Überschwemmungen. Das philippinische Budgetministerium (Department of Budget and Management, DBM) hat 1 Milliarde Pesos an das University of the Philippines System freigegeben, um das Projekt NOAH zu stärken und dessen Kapazitäten in der Katastrophenprävention sowie der Hochwasservorhersage durch künstliche Intelligenz auszubauen.
Am Dienstag, den 25. August 2026, kam es in verschiedenen Teilen der Philippinen aufgrund des Südwestmonsuns, der lokal als Habagat bekannt ist, zu Unterrichtsausfällen. Sowohl öffentliche als auch private Schulen in den betroffenen Gebieten waren hiervon betroffen.