Wetter: Pampanga, Tarlac, Zambales
Überschwemmungen in Zentral-Luzon: Behörden bemühen sich um Wiederherstellung der Verkehrswege
EditSchwere Überschwemmungen, die durch den Südwestmonsun (Habagat) am vergangenen Wochenende verursacht wurden, haben in den Provinzen Pampanga, Tarlac und Zambales zu massiven Beeinträchtigungen geführt. Das DPWH sicherte am Dienstag, den 1. September 2026, zu, dass staatliche Stellen und private Unternehmen gemeinsam daran arbeiten, den Zugang zu den wichtigsten Straßen in den betroffenen Gebieten wiederherzustellen.
Die Auswirkungen auf die Infrastruktur sind erheblich. Am Dienstagvormittag gegen 10:00 Uhr mussten die Einfahrten Sta. Rita und Pulilan auf dem NLEX in Richtung Norden für alle Fahrzeugtypen aufgrund von Hochwasser vorübergehend gesperrt werden. Zudem war der Libtong-Exit in Meycauayan wegen Überflutungen auf einer lokalen Straße unpassierbar. Im Abschnitt Tulaoc (San Simon) des NLEX kam es infolge steigender Pegel des Pampanga-Flusses zu Wasseransammlungen, die einen schweren Verkehr verursachten.
Um die Situation im San-Simon-Abschnitt des NLEX zu bewältigen, DOTr, die Metropolitan Manila Development Authority (MMDA), das DPWH und die NLEX Corp. ihre Maßnahmen. Zur Entwässerung wurden bereits mobile Flutbarrieren und Pumpen eingesetzt. Die Überschwemmungen in diesem Bereich des NLEX werden als wiederkehrendes Problem eingestuft; bereits im Jahr 2023 kam es in Pampanga durch den Südwestmonsun und die Taifune Egay und Falcon zu schweren Fluten.
Neben den Straßensperrungen kam es zu massiven Schäden an Brückenkonstruktionen. In der Stadt Tarlac stürzte am Freitag, den 28. August, ein Teil der Ninoy-Aquino-Brücke ein, nachdem starke Regenfälle und heftige Strömungen im Tarlac-Fluss die Struktur belastet hatten. In der darauffolgenden Nacht, am Samstag, den 29. August, kollabierte zudem die Agana-Brücke im Barangay Tibag unter ähnlichen Bedingungen. Die Behörden untersuchen derzeit die Ursachen der Einstürze, wobei auch Wartungsarbeiten oder notwendige Verstärkungen der Brücken als mögliche Gründe geprüft werden.
DPWH-Sekretär Vince Dizon erklärte in einem Fernsehinterview, dass die Wiederherstellung der Transportverbindungen ein zentrales Anliegen von Präsident Ferdinand „Bongbong“ Marcos Jr. sei. Der Präsident hatte bereits während einer Kabinettssitzung am Montag, den 31. August, die sofortige Lösung der Probleme in Zentral-Luzon angeordnet. Dizon betonte, dass die anhaltenden starken Regenfälle in den Provinzen Tarlac, Pampanga und Zambales zu einer Vielzahl von Problemen geführt haben.




