Wetter: Pampanga

Taifune und Monsun verursachen in Pampanga Schäden in Millionenhöhe

In der philippinischen Provinz Pampanga haben Taifune und der Südwestmonsun massive Schäden in der Landwirtschaft, der Viehzucht und der Eierproduktion verursacht.

Swarm Pic 1
Quelle: PIA

Die großflächigen Überschwemmungen betrafen 237 Barangays in 16 Gebieten und ließen mehr als eine Million Menschen betroffen zurück.

Nach Angaben der Provinzverwaltung belaufen sich die Gesamtschäden auf fast 948 Millionen Pesos.

Der Rat für Katastrophenvorsorge und -management der Provinz (PDRRMC) bezifferte die Verluste bei den Nutzpflanzen allein auf rund 923,3 Millionen Pesos, wovon bis zum 23. August 2026 etwa 9.314 Landwirte betroffen waren.

Den größten Anteil an diesen Ernteverlusten machten die Fischerei mit 496,53 Millionen Pesos sowie der Reisanbau mit 269,01 Millionen Pesos aus.

Weitere Verluste wurden bei hochwertigen Nutzpflanzen (126,65 Millionen Pesos), Maniok (22,18 Millionen Pesos) und Mais (7,71 Millionen Pesos) verzeichnet.

Zudem entstand ein Schaden von 1,23 Millionen Pesos an landwirtschaftlichen Maschinen.

Neben den Pflanzenkulturen traf es auch die Tierhaltung: Die Verluste bei Nutztieren wurden auf 16,15 Millionen Pesos geschätzt, während bei der Eierproduktion Schäden in Höhe von 8,52 Millionen Pesos entstanden.

Die Provinzverwaltung hält die Katastrophenhilfe aufrecht.

Das Kontrollzentrum des PDRRMC ist für eine kontinuierliche Überwachung aktiviert, während Einsatzkräfte und Ausrüstung im 24-Stunden-Bereitschaftsdienst stehen.

Zu den laufenden Maßnahmen gehören das Füllen von Sandsäcken, Räumungsarbeiten, die Unterstützung bei Evakuierungen sowie die Inspektion von Hochwasserschutzanlagen.