Überschwemmungen in Pampanga: Tausende Menschen in Evakuierungszentren und Privatunterkünften
EditIn der philippinischen Provinz Pampanga halten die Überschwemmungen die Bevölkerung weiterhin in großer Zahl in Notunterkünften oder unter schwierigen Bedingungen in Privatunterkünften. Laut einem Bericht des Provinzbüros für soziale Wohlfahrt und Entwicklung (PSWDO) befanden sich am Mittwochmorgen, den 26. August, insgesamt 2.969 Familien mit 10.735 Personen in 191 Evakuierungszentren.
Zusätzlich zu den Menschen in offiziellen Zentren sind in verschiedenen Gemeinden weitere 2.547 Familien mit insgesamt 11.398 Personen ohne Zugang zu Evakuierungsunterkünften. Allein in Bacolor halten sich etwa 2.408 Familien mit 10.865 Personen außerhalb der offiziellen Notunterkünfte auf.
Die Auswirkungen der Flut sind massiv: Die Provinzverwaltung meldete, dass insgesamt 388 Barangays betroffen sind. Dies entspricht 315.174 Familien bzw. über einer Million Menschen. In 16 Städten sind 234 Barangays von den Wassermassen betroffen, wobei der Wasserstand in einigen Gebieten mehrere Fuß hoch anstieg.
Die Provinzregierung und die lokalen Katastrophenschutzbehörden unterstützen die betroffenen Gemeinschaften mit Lebensmittelpaketen, warmen Mahlzeiten und weiterer Nothilfe. Der Katastrophenschutzrat der Provinz Pampanga (PDRRMC) hat sein Einsatz- und Kommandozentrum weiterhin aktiviert, um die Lage fortlaufend zu überwachen.



