Durch den Tropensturm Kiyapo (international: Noul) kamen auf den Philippinen drei Menschen ums Leben. Ein Todesfall ereignete sich in Davao, zwei weitere Todesfälle wurden in der Provinz Sarangani gemeldet.
Nach den schweren Sturzfluten in Davao City hat das Philippine Charity Sweepstakes Office (PCSO) am Samstag, den 25. Juli, umgehend Hilfsmaßnahmen eingeleitet. Die Mobilisierung erfolgte auf Anweisung von Präsident Ferdinand R. Marcos Jr., um den von den Überschwemmungen betroffenen Gemeinden schnelle Unterstützung zu bieten.
Durch das Ereignis 'Kiyapo' sind mindestens drei Menschen ums Leben gekommen, eine weitere Person wird vermisst. In Davao kam eine Person ums Leben, in der Provinz Sarangani wurden zwei weitere Todesopfer registriert, wie das nationale Katastrophenschutzamt der Philippinen (NDRRMC) meldet.
Nach heftigen Regenfällen durch den Südwestmonsun (Habagat) am 24. Juli überfluteten die Wassermassen des Talomo-Flusses mehrere tiefliegende Gemeinden in Davao City. Während der laufenden Rettungseinsätze verbreitete sich online die Falschmeldung über eine vermisste Person.
Obwohl der Taifun Noul (ehemals Kiyapo) die philippinische Zuständigkeitszone (PAR) verlassen hat, sorgt der Südwestmonsun weiterhin für anhaltende Niederschläge in Teilen von Luzon und Visayas. Laut der Wetterbehörde PAGASA hat der Sturm keinen direkten oder indirekten Einfluss mehr auf das Land, bewegt sich jedoch mit einer Geschwindigkeit von 20 km/h weiter nach Nordwesten.
In der Gemeinde Lakewood in der Provinz Zamboanga del Sur ist ein Wohnhaus infolge von Bodenerosion eingestürzt. Heftige Regenfälle, die am späten Samstagnachmittag im Zuge des Südwestmonsuns auftraten, lösten den Einsturz aus.
Das Office of Civil Defense (OCD) warnt die Bevölkerung davor, El Niño ausschließlich mit Dürreperioden gleichzusetzen. Trotz des Klimaphänomens können andere Wettersysteme wie der Südwestmonsun oder tropische Wirbelstürme weiterhin zu heftigen Regenfällen, Überschwemmungen und anderen wetterbedingten Gefahren führen.
Auf dem Mirador Hill in Baguio City beherbergt die Mirador Jesuit Villa eine der ältesten Erdbebenstationen der Philippinen. Seit fast 120 Jahren dient der Standort der Beobachtung seismischer Aktivitäten und Wetterphänomene.
Obwohl der Taifun Noul (ehemals Kiyapo) die philippinische Verantwortungszone (PAR) verlassen hat, sorgt der Südwestmonsun weiterhin für Niederschläge in Teilen von Luzon und Visayas. Laut der Wetterbehörde PAGASA hat der Sturm keinen direkten oder indirekten Einfluss mehr auf das Land, bewegt sich jedoch weiter nach Nordwesten.
In Davao City hat anhaltender Starkregen infolge des Südwestmonsuns zu schweren Überschwemmungen geführt. Dabei kam ein 54-jähriger Mann ums Leben, und mindestens 1.200 Menschen mussten aus ihren Häusern fliehen.