Tödliche Überschwemmungen in Davao City durch Südwestmonsun
In Davao City hat anhaltender Starkregen infolge des Südwestmonsuns zu schweren Überschwemmungen geführt. Dabei kam ein 54-jähriger Mann ums Leben, und mindestens 1.200 Menschen mussten aus ihren Häusern fliehen.
Der Tod von Rolando Moncada Jose wurde vom Direktor des zivilen Katastrophenschutzbüros (Office of Civil Defense, OCD) in der Region Davao, Ednar Dayanghirang, bestätigt. Jose war am Freitagnachmittag in Barangay Talandang mit dem Motorrad unterwegs, als sein Fahrzeug in einen Bach stürzte und von den Wassermassen mitgerissen wurde. Sein Körper wurde am Samstag gegen 9:00 Uhr morgens etwa drei Kilometer flussabwärts geborgen.
Die anhaltenden Regenfälle ließen die Flüsse Talomo und Matina anschwellen, wodurch das Wasser in tiefer gelegene Siedlungen eindrang. Laut dem städtischen Katastrophenschutzamt (City Disaster Risk Reduction and Management Office) waren vor allem die Stadtteile Los Amigos, Matina, Bangkal und Talomo betroffen. In Talomo und Bangkal erreichten die Flutwasserstände eine Höhe von bis zu 2,4 Metern, sodass Bewohner auf ihre Hausdächer flüchten mussten, um auf Rettungskräfte zu warten.
Die Leiterin des städtischen Sozialamtes (City Social Welfare and Development Office), Julie Dayaday, teilte am Samstag mit, dass über 1.200 Personen in Evakuierungszentren untergebracht wurden. Die höchste Zahl an Betroffenen verzeichnete der Stadtteil Talomo mit mehr als 800 Personen aus rund 220 Familien, gefolgt von Los Amigos mit mindestens 200 Personen aus über 60 Familien. Nachdem das Wasser am frühen Samstagmorgen sank, begannen die Bewohner mit den Aufräumarbeiten und dem Entfernen von Schlamm aus ihren Häusern.
Quellen
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