Monsunregen in Luzon und Visayas trotz Abzug des Taifuns Noul
Obwohl der Taifun Noul (ehemals Kiyapo) die PAR verlassen hat, sorgt der Südwestmonsun weiterhin für Niederschläge in Teilen von Luzon und Visayas. Laut der Wetterbehörde PAGASA hat der Sturm keinen direkten oder indirekten Einfluss mehr auf das Land, bewegt sich jedoch weiter nach Nordwesten.
Der Taifun wurde zuletzt etwa 745 Kilometer west-nordwestlich von Itbayat in der Provinz Batanes lokalisiert. Er bewegt sich mit einer Geschwindigkeit von 20 km/h und weist anhaltend starke Windgeschwindigkeiten von bis zu 140 km/h sowie Böen von bis zu 195 km/h auf.
Trotz der Entfernung des Taifuns bleibt die Wetterlage aufgrund des Monsuns unbeständig. In Pangasinan und Zambales werden zeitweise Regenfälle erwartet, die durch mäßige bis starke Niederschläge Sturzfluten oder Erdrutsche auslösen könnten. Auch in Metro Manila, im restlichen Luzon sowie in den Provinzen Aklan und Antique ist mit bewölktem Himmel, vereinzelten Regenschauern und Gewittern zu rechnen. Dabei können mäßige bis zeitweise starke Regenfälle ebenfalls zu lokalen Überschwemmungen oder Erdrutschen führen.
In den übrigen Teilen des Landes wird mit einer Mischung aus teils bewölktem bis bewölktem Himmel und vereinzelten Schauern oder Gewittern gerechnet, die durch lokale Gewitter entstehen. Die Windverhältnisse bleiben überwiegend mäßig, wobei im extremen Norden von Luzon moderate Winde und mäßige See vorherrschen, während in den restlichen Gebieten von Luzon, Visayas und Mindanao leichte bis mäßige Winde und leicht bis mäßige See erwartet werden.
Quellen
Dieser Beitrag wurde auf Grundlage der unten verlinkten Quellen und Belege redaktionell auf Deutsch aufbereitet.