Starke Regenfälle und heftige Windböen haben in der philippinischen Provinz Zambales am Samstagabend, den 8. August, zu unvorhergesehenen Stromausfällen geführt. Die Stromausfälle begannen um 18:08 Uhr und waren auf Störungen an den Stromleitungen zurückzuführen, die durch die Witterungsverhältnisse verursacht wurden.
In der Region Western Visayas hat der Südwestmonsun, lokal als „Habagat“ bekannt, zu unruhigem Seegang geführt und den maritimen Reiseverkehr beeinträchtigt. Mindestens 75 Personen, darunter Passagiere, Lkw-Fahrer sowie Helfer beim Güterumschlag, saßen am Samstagnachmittag in drei Häfen fest.
In der Gemeinde Santo Domingo in der Provinz Ilocos Sur kam es am Samstagnachmittag aufgrund heftiger Regenfälle zu einem kritischen Anstieg des Quimmarayan-Flusses. Wie das örtliche Büro für Katastrophenschutz (MDRRMO) mitteilte, stand der Wasserstand gegen 15:00 Uhr kurz vor dem Überlaufen.
Aufgrund anhaltender starker Regenfälle durch den Südwestmonsun (Habagat) haben die örtlichen Behörden am Samstagabend die erste Alarmstufe für den Marikina-Fluss ausgerufen. Der Wasserspiegel des Flusses erreichte dabei eine Höhe von 15 Metern.
In der Gemeinde Samal in der Provinz Bataan mussten am Samstag 22 Familien, insgesamt 78 Personen, aus dem Barangay San Juan evakuiert werden. Grund für die Maßnahme waren anhaltende schwere Regenfälle, die dazu führten, dass die Flutwasserstände in der landwirtschaftlich geprägten Region auf etwa 1,20 Meter (4 Fuß) anstiegen.
In der Provinz Oriental Mindoro hat der anhaltende Südwestmonsun, lokal als „Habagat“ bekannt, zu großflächigen Überschwemmungen geführt. Betroffen waren am Samstagnachmittag insgesamt fünf Gemeinden mit dreizehn Barangays (Ortsteilen), die von den Wassermassen heimgesucht wurden.
Neun Monate nach dem verheerenden Taifun Tino, der am 4. November 2025 in Cebu City wütete, leben zahlreiche betroffene Familien weiterhin in Notunterkünften. Viele dieser Menschen warten vergeblich auf den Erhalt von Baumaterialien, die für den Bau dauerhafter Häuser an den zugewiesenen Umsiedlungsstandorten notwendig wären.
Aufgrund anhaltender Regenfälle durch den Südwestmonsun besteht in fast 9.000 Barangays landesweit die Gefahr von Überschwemmungen und regenbedingten Erdrutschen. Etwa 21,2 Prozent der philippinischen Barangays sind betroffen, was rechnerisch etwa jedem fünften Ort im Land entspricht.
Infolge anhaltender Regenfälle in Teilen der Insel Luzon sind bisher sieben Menschen ums Leben gekommen. Die Todesfälle wurden durch verschiedene Erdrutsch- und Ertrinkungsvorfälle verursacht, die durch vergangene Stürme sowie den verstärkten Südwestmonsun, lokal als „Habagat“ bekannt, ausgelöst wurden.
In der philippinischen Provinz Bataan haben anhaltende Regenfälle, die durch den Südwestmonsun (Habagat) ausgelöst wurden, am Samstagnachmittag Teile von sechs Gemeinden überflutet. Besonders schwer betroffen war die Gemeinde Hermosa.