Der Südwestmonsun und die jüngsten Wetterstörungen durch die tropischen Tiefdruckgebiete Luis und Maymay haben auf der Insel Luzon zu schweren Auswirkungen geführt, sodass in mehreren Gebieten der Zustand des Katastrophenfalls ausgerufen wurde. Besonders betroffen sind Gemeinden, die mit den anhaltenden Überschwemmungen kämpfen, wie beispielsweise die Stadt Calumpit in der Provinz Bulacan, wo die Lage als kritisch beschrieben wird.
Um die Auswirkungen des El-Niño-Phänomens abzumildern, soll in den 40 Dörfern von Kidapawan City die Errichtung von Anlagen zur Wasserspeicherung forciert werden. Die ABC in der vergangenen Woche auf die Notwendigkeit hingewiesen, die Wasserversorgung für die Landwirtschaft und den häuslichen Gebrauch zu sichern, um als Puffer gegen die bevorstehende Trockenperiode zu dienen.
In der Provinz Bulacan laufen die Rettungskräfte weiterhin mit Hochdruck nach drei Personen, die mutmaßlich in verschiedenen Vorfällen in dieser Woche im Marilao River ertrunken sind. Die umfangreichen Suchmaßnahmen konzentrieren sich laut Behördenangaben vom Mittwoch auf den Flussabschnitt nahe Barangay Ibayo in Marilao.
Nach einem schweren Erdrutsch im Stadtteil Guisad Surong in Baguio City konnten elf Haustiere gerettet werden. Wie das Informationsbüro der Stadt Baguio (PIO) am Dienstag, den 11. August, mitteilte, handelte es sich bei den geretteten Tieren um zehn Hunde und eine Katze.
Die Gemeinde Atok in der Provinz Benguet gehört zu den Gebieten in der Region Cordillera, die besonders stark von den Monsunregen getroffen wurden. Unter den Opfern der Unwetter befanden sich zwei Verstorbene, die Teil einer Gruppe von drei Personen waren, die verschüttet wurden.
Am Dienstag, den 11. August 2026, ist in der Gemeinde Marilao in der Provinz Bulacan ein Flutschutzwall im Barangay Prenza II eingestürzt, als heftige Regenfälle durch einen verstärkten Südwestmonsun die Region trafen. Der Bau des Walls hatte Schätzungen zufolge rund 5 Millionen Pesos gekostet.
Schwere Überschwemmungen haben in der philippinischen Provinz Pampanga über 850.000 Menschen betroffen. Die tropischen Tiefdruckgebiete „Luis“ und „Maymay“ in Kombination mit einem verstärkten Südwestmonsun haben die Wassermassen ausgelöst.
Innerhalb der letzten 24 Stunden sind die Wasserstände von sechs der neun landesweit überwachten Staudämme gestiegen. Besonders deutlicher Anstieg wurde beim San Roque-Staudamm in der Provinz Pangasinan verzeichnet, wo der Wasserstand von 260,34 Metern am Dienstagmorgen auf 263,17 Meter am Mittwochmorgen anstieg, was einem Zuwachs von 2,83 Metern entspricht.
Die Zahl der Todesopfer infolge des Monsuns (Habagat) und mehrerer Zyklone ist auf 26 gestiegen. Die PNP verlagert ihre Schwerpunkte nun von den akuten Rettungseinsätzen hin zu Maßnahmen im Bereich der Wiederherstellung und Erholung.
Der Südwestmonsun, lokal als Habagat bekannt, sorgt am Mittwochmorgen für leichte bis mäßige Regenfälle in Teilen der Insel Luzon. Wie die staatliche Wetterbehörde PAGASA (Philippine Atmospheric, Geophysical, and Astronomical Services Administration) in einer Regenwarnung um 8:00 Uhr mitteilte, sind die Niederschläge in mehreren Provinzen zu erwarten.