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Rettungseinsatz in Baguio: Elf Haustiere nach Erdrutsch geborgen

Nach einem schweren Erdrutsch im Stadtteil Guisad Surong in Baguio City konnten elf Haustiere gerettet werden. Wie das Informationsbüro der Stadt Baguio (PIO) am Dienstag, den 11. August, mitteilte, handelte es sich bei den geretteten Tieren um zehn Hunde und eine Katze.

Erdbeben-Alarm Symbolbild 1
Quelle: Google

Die Rettungsaktion wurde vom Veterinär- und Landwirtschaftsamt der Stadt Baguio (CVAO) in Zusammenarbeit mit dem CDRRMO durchgeführt. Grund für den Einsatz waren Hilferufe von Anwohnern und Familien, die durch den Erdrutsch vertrieben worden waren und Unterstützung für ihre in der Gefahrenzone zurückgelassenen Tiere suchten. Unterstützt wurde das Team zudem von Vertretern der Organisation Furvent Animal Rescue and Advocacy.

Die Tiere wurden zur ersten Untersuchung und medizinischen Versorgung nach Hayop Kalinga-Guisad gebracht. Nach der medizinischen Einschätzung sollen sie vorübergehend in das Baguio Pet Boarding überführt werden. Dort werden sie betreut, während sich ihre Besitzer und Familien von den Folgen der Naturkatastrophe erholen.

Der Erdrutsch forderte menschliche Opfer. Laut Angaben des PIO wurden bis Dienstagmorgen um 2:40 Uhr alle 13 als vermisst gemeldeten Personen lokalisiert: Drei Menschen konnten gerettet werden, zehn weitere kamen ums Leben. In diesem Zusammenhang wurde auch ein Hund lebend aus den Trümmern geborgen, nachdem er fast 24 Stunden lang eingeschlossen war. Sein Besitzer gehörte Berichten zufolge zu den Todesopfern des Unglücks.