Zollamt im Hafen von Manila erzielt Einnahmen in Höhe von 58,1 Milliarden Pesos
EditDas Zollamt im Hafen von Manila (Bureau of Customs, BOC) hat im Zeitraum von Januar bis August 2026 Einnahmen in Höhe von 58,121 Milliarden Pesos generiert. Zusätzlich wurden Waren im Wert von 410,543 Millionen Pesos beschlagnahmt, bei denen es sich um Schmuggelware oder andere illegal importierte Güter handelte. Durch die Versteigerung beschlagnahmter, eingezogener sowie verlassener Waren konnte das Amt weitere 103,567 Millionen Pesos erwirtschaften.
Den höchsten monatlichen Zahlungseingang verzeichnete das Zollamt im Juli mit 8,930 Milliarden Pesos. Diese Ergebnisse sind Teil der sogenannten IAM BOC-Initiative (Integrity, Accountability and Modernization), die von Kommissar Ariel Nepomuceno vorangetrieben wird. Ziel der Bewegung ist es, das öffentliche Vertrauen zu stärken und die Zollabläufe zu verbessern.
Um die Transparenz bei Containeruntersuchungen zu erhöhen, unterzeichnete das Zollamt eine Vereinbarung mit der Philippine Chamber of Customs Brokers Inc. Zudem setzt der Distriktleiter Rizalino Jose Torralba auf Reformen, die den Handel erleichtern und staatliche Einnahmen schützen sollen. Ein wichtiger Schritt zur Modernisierung war die Integration von Bargen-Transfer-Operationen in das elektronische System zur Verfolgung containerisierter Fracht (Electronic Tracking of Containerized Cargo System). Durch den Einsatz von GPS-Tracking können Container auf dem Wasserweg in Echtzeit überwacht werden, was laut Zollamt dazu beitragen soll, den Straßenverkehr zu entlasten.
Neben der operativen Arbeit investiert das Amt in die Weiterbildung der Mitarbeiter, etwa durch Vorbereitungskurse für Beamtenprüfungen. Die Auslastung der Lagerflächen im Hafen lag im Juli bei 64 Prozent und im August bei 66 Prozent, womit der Zielwert von 70 Prozent leicht unterschritten wurde.






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