Wirtschaft: Landesweit

Wirtschaftsbündnis FFCCCII nutzt ASEAN-Netzwerke zur Förderung philippinischer Unternehmen

Im Rahmen des ASEAN-Gipfels in den Philippinen hat die Federation of Filipino Chinese Chambers of Commerce and Industry Inc. (FFCCCII) führende Wirtschaftsvertreter aus ganz Südostasien zusammengebracht. Ziel des Treffens war es, neue Möglichkeiten in den Bereichen Handel, Investitionen und Tourismus zu erschließen.

Various Denominations of Philippine Currency, Close Up
Symbolbild: Envato

Der zweite ASEAN-Chinese Business Leaders Summit sowie das dazugehörige ASEAN-Chinese Business Forum 2026 fanden im Marriott Grand Ballroom statt. Unter dem Leitthema „Leading ASEAN Forward: Innovation, Resilience, and Regional Collaboration“ diskutierten Regierungsvertreter und Führungskräfte aus der Wirtschaft über regionale Zusammenarbeit.

FFCCCII-Präsident Victor Lim betonte in seiner Eröffnungsrede, dass stärkere regionale Partnerschaften und der Einsatz neuer Technologien dazu beitragen könnten, die Volkswirtschaften der ASEAN-Staaten gegen geopolitische Unsicherheiten, wirtschaftliche Volatilität, den Klimawandel und technologische Umbrüche abzusichern. Durch Innovationen könne man zu einem wohlhabenderen Südostasien beitragen. Zudem hob Lim die Funktion von Handelskammern hervor, Unternehmer zu vernetzen und kommerzielle Gelegenheiten in konkrete Projekte zu verwandeln.

An dem Gipfel nahmen unter anderem der Senatspräsident Sherwin Gatchalian, der Landwirtschaftsminister Francisco Tiu Laurel Jr., der Vorsitzende der Securities and Exchange Commission (SEC) Rogelio V. Quevedo sowie Jose Ma. A. Concepcion III vom ASEAN Business Advisory Council teil. Auch Ernesto Tan Mantiong, der globale Präsident und CEO der Jollibee Group, war anwesend.

Die Gespräche konzentrierten sich auf potenzielle Partnerschaften in den Sektoren Fertigung, Landwirtschaft, Technologie, Logistik, digitale Dienstleistungen und Tourismus. Die FFCCCII sieht in regionalen Kooperationen eine Chance für lokale Unternehmen, insbesondere für kleine und mittlere Betriebe, um Zugang zu neuen Kunden, Vertriebswegen, Fachwissen und Technologien zu erhalten.

Neben den wirtschaftlichen Aspekten wurde der Tourismus als Motor für die regionale Zusammenarbeit identifiziert. Dies umfasst gemeinsame Werbeaktionen, eine verbesserte Anbindung sowie kulturellen Austausch, wovon auch die lokale Gastronomie, das Transportwesen und die Lebensmittelproduktion profitieren könnten. Die Philippinen selbst bieten dabei Investitionsmöglichkeiten in Bereichen wie Elektronik, Lebensmittelverarbeitung, Infrastruktur, erneuerbare Energien und digitale Dienste.