Wirtschaft: Landesweit

Wetterphänomene könnten Ernteerträge in der zweiten Jahreshälfte 2026 beeinträchtigen

Ein mögliches starkes El-Niño-Phänomen sowie der Südwestmonsun könnten die lokale Agrarproduktion in der zweiten Jahreshälfte 2026 beeinflussen. DA ausreichend.

Colorful Fresh Vegetables at Local Farmer's MarketSvetlana_Lazhko
Symbolbild: Envato

Die Auswirkungen dürften laut Landwirtschaftsminister Francisco Tiu Laurel Jr. nicht so gravierend ausfallen wie ursprünglich befürchtet, da sich der erwartete Höhepunkt der langanhaltenden Dürre von November auf Januar verschoben hat. Die Dürreperiode soll bis in das erste Halbjahr 2027 anhalten.

Das DA hatte zuvor eine Prognose veröffentlicht, wonach die Ernte von ungeschältem Reis (Palay) während der Haupternte im zweiten Halbjahr um etwa 700.000 metrische Tonnen geringer ausfallen könnte, abhängig von der Intensität und Dauer des El-Niño-Einflusses. Minister Tiu Laurel Jr. betont jedoch, dass die Lebensmittelversorgung und die Preise stabil bleiben und warnt davor, in Panik zu geraten. Er führt jüngste Preissteigerungen auf ein ungewöhnlich niedriges Preisniveau im Vorjahr zurück und nicht auf eine Verschlechterung des Angebots.

Die PSA berichtet, dass der Produktionswert in der Landwirtschaft und Fischerei im zweiten Quartal 2026 bei 452,22 Milliarden Pesos lag, was einem Anstieg von 2,9 Prozent gegenüber dem Vorjahr entspricht. Besonders der Geflügelssektor verzeichnete mit einem Plus von 6,3 Prozent das stärkste Wachstum.

Um den Folgen der Trockenperiode entgegenzuwirken, hat das DA bereits Maßnahmen eingeleitet, darunter die Vorabbeschaffung von Reis, Düngemitteln und anderen landwirtschaftlichen Betriebsmitteln sowie die Verteilung von hochwertigem Saatgut. Zudem bereitet das Ministerium technische Hilfen wie solarbetriebene Bewässerungssysteme, Solarpumpen und Belüfter für Fischteiche vor. Parallel dazu wird das Programm „KADIWA ng Pangulo“ ausgeweitet, damit Landwirte und Fischer ihre Erzeugnisse direkt an Verbraucher verkaufen können.