Wirtschaft: Antique

SMPC warnt vor Risiken bei Kohle-Ausschreibung auf Semirara Island

Am Montag kritisierte die Semirara Mining and Power Corp. (SMPC) erneut die Ausschreibungsregeln für den Kohlebetrieb auf der Insel Semirara in der Provinz Antique. Das Unternehmen, das der Consunji-Gruppe angehört, mahnte, dass technische Kompetenz und Bergbauerfahrung ein größeres Gewicht erhalten müssten, da bei der Auswahl eines neuen Betreibers das höchste finanzielle Gebot als alleiniges Entscheidungskriterium herangezogen werde.

Beautiful tropical seacape. El Nido, Palawan island, Philippines
Symbolbild: Envato

Laut der SMPC könnten die aktuellen Regeln die Produktion stören und künftige Staatseinnahmen gefährden, falls ein neuer Betreiber nicht in der Lage ist, den Betrieb aufrechtzuerhalten. Ein Bieter mit hoher Zahlungsbereitschaft, aber mangelnder Erfahrung, würde letztlich keine Kohle fördern können, was zu keinerlei Lizenzgebühren für den Staat führen würde. Dies stünde im Widerspruch zum Ziel des Energieministeriums (Department of Energy, DoE), die Einnahmen zu maximieren.

Der aktuelle Kohlebetriebsvertrag (Coal Operating Contract No. 5) der SMPC läuft am 14. Juli 2027 aus. In den vergangenen 29 Jahren beliefen sich die Zahlungen der SMPC an den Staat bereits auf 70,5 Milliarden Pesos. Nach den derzeitigen Bedingungen muss das Unternehmen 30 Prozent der Nettoerlöse aus dem Kohlebetrieb an die Regierung abführen.

Neben den staatlichen Einnahmen betont das Unternehmen seine lokale Bedeutung: Jährlich fließen etwa 600 Millionen Pesos an die Gemeinde Caluya, um Programme in den Bereichen Bildung, Gesundheit und Existenzsicherung zu unterstützen. Zudem könnten durch den laufenden Ausschreibungsprozess mehr als 4.000 Arbeitsplätze betroffen sein.

Das DoE hatte eine frühere Ausschreibungsrunde im September abgebrochen, um den Rahmen unter Berücksichtigung wirtschaftlicher und rechtlicher Aspekte neu zu bewerten. Parallel dazu hat die SMPC im Juli beim Regionalgericht in Makati eine Klage auf Feststellung der Rechte und Pflichten eingereicht, um Klarheit über ihre Ansprüche bezüglich der Bergbauressourcen unter dem bestehenden Vertrag zu erhalten.