Senat verabschiedet Gesetz zur Förderung der philippinischen Bambusindustrie
EditDer philippinische Senat hat den Gesetzentwurf Nr. 2495 in der zweiten und finalen Lesung verabschiedet. Das Vorhaben, das unter anderem von Senator Christopher „Bong“ Go mitgestaltet wurde, soll das Entwicklungsprogramm für die philippinische Bambusindustrie (Philippine Bamboo Industry Development Program) dauerhaft institutionalisieren.
Durch die Schaffung eines permanenten nationalen Rahmens sollen die Produktion, Verarbeitung, Nutzung und Vermarktung von Bambusprodukten landesweit geregelt werden. Ziel des Gesetzes ist es, Arbeitsplätze zu schaffen und die Existenzgrundlagen durch die Stärkung der gesamten Wertschöpfungskette zu verbessern. Dabei soll Bambus nicht mehr nur als einfache Agrarware betrachtet werden, sondern in Bereichen wie der Möbelherstellung, bei Baumaterialien, im Kunsthandwerk, in der Lebensmittelindustrie sowie in der Landschaftsgestaltung genutzt werden.
Senator Go betonte, dass die Organisation des lokalen Sektors eine reichlich vorhandene heimische Ressource in eine verlässliche, langfristige Einkommensquelle für Landwirte, Arbeiter sowie kleine und mittlere Unternehmen verwandeln könne. Eine Institutionalisierung sichere zudem die Kontinuität staatlicher Initiativen und fördere ein wettbewerbsfähiges Umfeld für Produzenten, Verarbeiter und Investoren. Nachhaltige Industrien auf Basis lokaler Ressourcen böten zudem eine solide wirtschaftliche Basis, die über kurzfristige staatliche Hilfen hinausgehe.
Zur Umsetzung des Programms ist eine koordinierte Zusammenarbeit verschiedener Stellen vorgesehen. Dazu gehören das Landwirtschaftsministerium (Department of Agriculture), das Ministerium für Umwelt und DENR, das DTI sowie TESDA. Unterstützt werden diese Bemühungen durch lokale Regierungen, Forschungseinrichtungen und private Partner, um Anbaustandards zu verbessern, die Produktqualität zu steigern und den Marktzugang für lokale Erzeuger zu erweitern.






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