Gesellschaft: Cebu

Schlechte Luftqualität in Metro Cebu führt zu Unterrichtsausfall

Am Montag, den 12. Oktober, wurde in mehreren Kommunen in Metro Cebu der Präsenzunterricht für alle Schulstufen abgesagt, da die Luftqualität massiv verschlechtert war. Betroffen waren sowohl öffentliche als auch private Schulen in den Städten Cebu City, Mandaue, Lapu-Lapu und Talisay sowie die Gemeinden Compostela, Consolacion, Liloan und Minglanilla. Um den Schulbetrieb aufrechtzuerhalten, wurde auf Online-Unterricht und asynchrone Lernformen umgestellt.

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Symbolbild: Envato

Der Grund für diese Maßnahme war der sehr ungesunde Luftqualitätsindex (AQI) von 180, der am Sonntag, den 11. Oktober, erreicht wurde. Bürgermeister Nestor Archival von Cebu City erklärte, dass diese vorsorgliche Maßnahme dazu diene, die Gesundheit und Sicherheit von Schülern, Lehrkräften und dem Schulpersonal zu schützen. Am Montagnachmittag verbesserte sich der Index auf 140, was jedoch weiterhin die Kategorie „ungesund für empfindliche Gruppen“ bedeutet.

Laut dem Environmental Management Bureau in Zentralvisayas (EMB-7) sind diesmal lokale Quellen für die Belastung verantwortlich. Im Gegensatz zu früheren Vorfällen, bei denen Dunst durch Waldbrände in der indonesischen Region Kalimantan die Ursache war, wurden aktuell Fahrzeugemissionen und industrielle Abgase als Hauptverursacher identifiziert. Das EMB-7 stellte fest, dass keine Anzeichen für grenzüberschreitenden Dunst vorliegen. Die Luftqualität wird zusätzlich durch den Nordostmonsun, lokal als Amihan bekannt, beeinflusst, der die Verteilung der Schadstoffe behindert.

Personen mit Atemwegserkrankungen wurden angewiesen, Aktivitäten im Freien einzuschränken, um eine Verschlimmerung ihrer Symptome zu vermeiden. Die kühleren Temperaturen, insbesondere in der Nacht und am frühen Morgen, führen dazu, dass feine Partikel länger in der Luft schweben und in der Atmosphäre gefangen bleiben.