Philippische Regierung plant Rückführung von 200 Arbeitsmigranten aus Saudi-Arabien
EditAufgrund von Angriffen in Saudi-Arabien bereitet die philippinische Regierung die Rückführung einer ersten Gruppe von 200 Arbeitsmigranten (Overseas Filipino Workers, OFWs) vor. Die Rückkehr soll in den kommenden Wochen erfolgen, nachdem viele Betroffene um ihre Heimkehr gebeten haben.
Auslöser für die Maßnahmen sind die Angriffe vom 10. Oktober 2026, infolge derer der King Khalid International Airport in Riad geschlossen blieb. Dies führte zu zahlreichen Flugstreichungen auf der Strecke von Riad nach Manila. Laut Arbeitsminister Hans Leo Cacdac wächst die Zahl der gestrandeten Arbeitsmigranten täglich. Um die Betroffenen zu unterstützen, DMW über die Programme AKSYON sowie Notfall-Repatriierungsfonds kostenlose Rückflüge nach Manila bereit.
Die Umsetzung der Rückführungen erfolgt im Rahmen der „Saving Lives“-Säule des UPLIFT-Programms. Dabei arbeiten das DMW, die Overseas Workers Welfare Administration (OWWA) und die Migrantenbüros (MWOs) in Saudi-Arabien eng mit dem DFA und der philippinischen Botschaft zusammen. Die OWWA-Administratorin Patricia Yvonne Caunan teilte mit, dass bereits 149 Personen die Bearbeitung abgeschlossen haben und bereit für die Rückreise sind. Weitere 50 Personen aus Riad, darunter auch Menschen in Notunterkünften, sollen nächste Woche zurückkehren. Koordiniert wird dies durch die Büros in Riad, Dschidda und Al Khobar in Zusammenarbeit mit dem Botschafter Raymond Balatbat.
Neben den Rückführungsplänen leisten die Behörden bereits vor Ort Unterstützung. Etwa 258 betroffene Arbeitsmigranten, darunter auch Verletzte oder Gestrandete, erhielten bereits Nahrungsmittel, vorübergehende Unterkünfte, Transportmöglichkeiten, finanzielle Hilfe sowie medizinische Versorgung vor Ort. Das DMW und die OWWA überwachen die Lage der durch Raketen- und Drohnenangriffe betroffenen Staatsbürger weiterhin kontinuierlich.






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