Philippinischer Peso erreicht neues Rekordtief gegenüber dem US-Dollar
EditAm Montag fiel der philippinische Peso auf ein neues Rekordtief. Mit einem Schlusskurs von 63,09 Pesos pro US-Dollar wurde der vorherige Rekordwert von 63,06 Pesos unterboten, der am vergangenen Donnerstag erreicht worden war. Dies entspricht einem Rückgang von 10,5 Centavos bzw. 0,17 Prozent gegenüber dem Freitagsschlusswert von 62,985 Pesos. Im Tagesverlauf eröffnete die Währung bei 62,98 Pesos und bewegte sich in einer Spanne zwischen 62,98 und 63,17 Pesos. Die Bankers Association of the Philippines verzeichnete einen morgendlichen gewichteten Durchschnitt von 63,112 Pesos, der sich am Nachmittag auf 63,071 Pesos verbesserte, was auf eine leichte Erholung im späteren Handelsverlauf hindeutete. Der gewichtete Tagesdurchschnitt stieg im Vergleich zum Freitag von 63,068 auf 63,088 Pesos, während der Devisenabrechnungskurs bei 63,112 Pesos lag. Das Handelsvolumen am Spotmarkt stieg auf 1,77803 Milliarden US-Dollar im Vergleich zu 1,5984 Milliarden US-Dollar der vorangegangenen Sitzung, wobei das Volumen am Nachmittag mit 1,067095 Milliarden US-Dollar deutlich höher ausfiel als am Vormittag.
Trotz des Kursverlusts der Währung verzeichnete der lokale Aktienmarkt leichte Gewinne. Der PSEi stieg um 14,98 Punkte oder 0,26 Prozent auf einen Stand von 5.797,90 Punkten, da Anleger die Situation für Käufe nach vorangegangenen Kursrückgängen nutzten. Der Index konnte jedoch die Widerstandszone von 5.800 Punkten nicht durchbrechen. Das Handelsvolumen blieb mit 4,63 Milliarden Pesos gering, was die anhaltende Vorsicht der Anleger angesichts möglicher Abwärtsrisiken widerspiegelt. Insbesondere Konglomerate legten mit einem Plus von 1,08 Prozent zu, wobei PLDT Inc. mit einem Plus von 4 Prozent auf 1.300 Pesos den größten Zuwachs verzeichnete. Im Gegensatz dazu verbuchte der Dienstleistungssektor einen Rückgang von 0,42 Prozent, wobei RL Commercial REIT Inc. mit einem Minus von 5,93 Prozent auf 6,35 Pesos den stärksten Verlust erlitt.
Die Schwäche des Peso wird auf mehrere Faktoren zurückgeführt, darunter geopolitische Risiken und sinkende internationale Devisenreserven. Zudem belastet die Erwartung, dass die US-Notenbank Federal Reserve die Zinsen hoch halten oder sogar weiter anheben könnte, die asiatischen Währungen. Ein stärker als erwartet ausgefallener US-Inflationsbericht hatte den US-Dollar auf ein 18-Monats-Hoch getrieben.
Unterstützend wirkten auf den Aktienmarkt sinkende globale Ölpreise. Brent-Rohöl fiel um 1,8 Prozent auf 107,86 US-Dollar pro Barrel, während US West Texas Intermediate um 1,7 Prozent auf 97,37 US-Dollar sank. Die Entscheidung von US-Präsident Donald Trump, auf bestimmte neue Sanktionen gegen Russland zu verzichten, verbesserte die Aussicht auf höhere russische Energieexporte und trug so zur Entspannung bei. Dennoch blieben Versorgungsrisiken durch Spannungen im Nahen Osten und Angriffe auf russische Öl-Infrastruktur bestehen, was die Entlastung für energieimportierende Länder wie die Philippinen begrenzte.






Keine Werbeblöcke mehr mit Supporter-Abo!