Philippinischer Peso erreicht neues Rekordtief bei sinkenden Aktienkursen
EditDer philippinische Peso hat am Montag ein neues Rekordtief erreicht und schloss bei 63,09 Pesos pro US-Dollar. Damit übertraf der Wert den vorherigen Rekord von 63,06 Pesos vom vergangenen Donnerstag. Trotz des Kursverlusts der Landeswährung um 10,5 Centavos bzw. 0,17 Prozent verzeichnete der lokale Aktienmarkt leichte Gewinne.
Der Leitindex der philippinischen Börse, der PSEi, stieg um 14,98 Punkte oder 0,26 Prozent auf einen Stand von 5.797,90 Punkten. Die Erholung am Aktienmarkt wurde durch sinkende globale Ölpreise unterstützt, nachdem der US-Präsident Donald Trump neue Sanktionen gegen Russland ausgesetzt hatte. Anleger nutzten die Situation für gezielte Käufe nach vorangegangenen Kursrückgängen, wobei der Widerstand bei 5.800 Punkten nicht durchbrochen werden konnte. Das Handelsvolumen blieb mit 4,63 Milliarden Pesos gering, was auf eine anhaltende Vorsicht der Marktteilnehmer hindeutet.
Innerhalb der Sektoren verzeichneten Konglomerate einen Zuwachs von 1,08 Prozent, während der Dienstleistungssektor als einziger Bereich mit einem Minus von 0,42 Prozent zurückging. An der Spitze der Gewinner stand PLDT Inc. mit einem Plus von 4 Prozent auf 1.300 Pesos. Den größten Verlust verbuchte RL Commercial REIT Inc., dessen Kurs um 5,93 Prozent auf 6,35 Pesos sank.
Der Druck auf den Peso resultierte unter anderem aus der Stärke des US-Dollars, der nach über stärker ausfallenden Inflationsdaten in den USA ein 18-Monats-Hoch erreichte. Dies verstärkte die Erwartungen, dass die US-Notenbank Federal Reserve die Zinsen hoch halten oder sogar weiter anheben könnte. Neben der US-Geldpolitik nannten Analysten geopolitische Risiken sowie sinkende internationale Währungsreserven als Gründe für die Schwäche der philippinischen Währung und anderer asiatischer Schwellenländerwährungen.






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