Pag-IBIG Fund: Immobilienvermögen überschreitet die Marke von einer Billion Pesos
EditDas Bruttovermögen des Pag-IBIG Fund im Bereich des Wohnungsbaus hat zum 31. Juli 2026 die Marke von einer Billion Pesos überschritten. Mit einem Stand von 1,01 Billionen Pesos verzeichnet das Portfolio des Fonds ein kontinuierliches Wachstum. Dieser Anstieg wird durch verstärkte Finanzierungen ermöglicht, die sowohl Mitgliedern beim Kauf, Bau oder der Verbesserung von Eigenheimen zugutekommen als auch Institutionen zur Unterstützung der Wohnraumentwicklung zufließen.
Jose Ramon P. Aliling, Sekretär des Ministeriums für menschliche Siedlungen und Stadtentwicklung (Department of Human Settlements and Urban Development, DHSUD) und Vorsitzender des Verwaltungsrats des Pag-IBIG Fund, sieht in diesem Wachstum eine Bestätigung der Rolle des Fonds. Das Ziel sei es, den Besitz von Wohneigentum auszuweiten und gleichzeitig Aktivitäten innerhalb des Immobiliensektors sowie der breiteren Wirtschaft zu unterstützen. Laut Aliling spiegele die Leistung des Fonds das Bestreben wider, die Vorgaben von Präsident Ferdinand R. Marcos Jr. umzusetzen. Diese sind im Rahmen des Programms „Expanded Pambansang Pabahay para sa Pilipino“ (4PH) verankert, welches den Zugang zu bezahlbarem Wohneigentum für eine größere Anzahl philippinischer Staatsbürger erleichtern soll.
Der Fonds bezeichnete das Erreichen der Billionen-Grenze als wichtigen Meilenstein. Durch die steigenden Investitionen in den Wohnungsbau werde nicht nur die Finanzierung für Käufer verbessert, sondern auch qualifizierte Bauträger und Institutionen stärker unterstützt. Dies trage wiederum zur Belebung der Branche, zur Förderung des Baugewerbes und verwandter Sektoren sowie zur Schaffung von Arbeitsplätzen und zum allgemeinen Wirtschaftswachstum bei.
Die Zusammensetzung des Immobilienvermögens in Höhe von 1,01 Billionen Pesos zeigt eine klare Gewichtung: Rund 971,39 Milliarden Pesos, was etwa 96 Prozent entspricht, entfallen auf immobilienbezogene Kredite. Die restlichen 38,47 Milliarden Pesos werden als sonstige immobilienbezogene Vermögenswerte geführt. Das gesetzliche Mandat des Pag-IBIG Fund sieht vor, dass mindestens 70 Prozent der investierbaren Mittel in den Wohnungsbau fließen müssen. Dieses Modell erlaubt es, die Ersparnisse der Mitglieder zu bündeln, um Wohnraum und dessen Entwicklung zu finanzieren, während gleichzeitig Erträge erwirtschaftet werden, die das Kapital der Mitglieder schützen und vermehren.
Marilene C. Acosta, die CEO des Pag-IBIG Fund, betonte die gemeinschaftliche Komponente des Systems. Die Ersparnisse von Millionen philippinischer Arbeitnehmer würden gebündelt und produktiv eingesetzt, um anderen Mitgliedern den Weg zum Eigenheim zu ebnen. Ein Eigenheim sei für die Familien mehr als nur ein Wohnort; es fungiere als Vermögenswert, der verbessert, erhalten und an die nächste Generation weitergegeben werden könne, was die langfristige finanzielle Sicherheit der Mitglieder stärke.
Die Dynamik im Kreditgeschäft ist deutlich erkennbar. Von Januar bis Juli 2026 beliefen sich die Auszahlungen für Wohnungs- und Großkredite auf 88,84 Milliarden Pesos. Dies entspricht einer Steigerung von 12 Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum, in dem 72,61 Milliarden Pesos ausgezahlt wurden. Dies verdeutlicht die anhaltend hohe Nachfrage nach Wohnraumfinanzierungen.
Um den Zugang im Rahmen des 4PH-Programms weiter zu verbessern, hat der Pag-IBIG Fund die maximale Höhe für Wohnungsbaudarlehen auf 10 Millionen Pesos pro Kreditnehmer angehoben, wobei die Laufzeiten bis zu 30 Jahre betragen können. Für qualifizierte einkommensschwache Kreditnehmer wird weiterhin ein subventionierter Zinssatz von 3 Prozent gewährt. Zusätzlich bietet der Fonds bis zum 31. Dezember 2026 spezielle Aktionszinssätze an: 4,5 Prozent für Kredite, die über der Preisobergrenze für sozialen Wohnungsbau liegen, aber bis zu 4,9 Millionen Pesos betragen, sowie 5,75 Prozent für Darlehen zwischen 4,9 Millionen und 10 Millionen Pesos.





