Senator Jinggoy Estrada erleidet Knieverletzung während der Haft
EditAm Mittwochvormittag, den 26. August 2026, gegen 11:30 Uhr, erlitt der inhaftierte Senator Jinggoy Estrada eine plötzliche Knieverletzung, als er sich auf den Weg ins Krankenhaus vorbereitete. Laut Angaben des Senator-Lagers und der zuständigen Gefängnisbehörde gab es beim Gehen ein hörbares Klicken im Gelenk, woraufhin etwas im Knie riss und starke Schmerzen auslöste.
Das Bureau of Jail Management and Penology (BJMP) wies in diesem Zusammenhang Gerüchte zurück, wonach Estrada in einem Badezimmer oder einer Toilette ausgerutscht sei. Der Sprecher des BJMP, Jail Superintendent Jayrex Bustinera, stellte klar, dass kein Sturz beim Baden oder in der Toilette stattgefunden habe. Er ergänzte zudem, dass der Senator bereits vor seiner Inhaftierung unter einer Knieverletzung gelitten habe.
Aufgrund der akuten Beschwerden hat die fünfte Abteilung des Sandiganbayan (Spezialgericht) am 26. August die Freilassung aus dem New Quezon City Jail genehmigt, damit Estrada eine Röntgenuntersuchung in einem privaten Krankenhaus vornehmen lassen kann. Die Kosten für die medizinische Untersuchung muss der Senator dabei selbst tragen.
Jinggoy Estrada befindet sich seit dem 1. Juni 2026 in Untersuchungshaft. Ihm werden Plünderungsvorwürfe seitens des Office of the Ombudsman gemacht, die mit mutmaßlichen Unregelmäßigkeiten im Portfolio des Department of Public Works and Highways (DPWH) für das Haushaltsjahr 2025 zusammenhängen. Die Staatsanwaltschaft wirft ihm vor, durch illegale Budgeteinlagen und Projektzuweisungen Schmiergelder in Höhe von 573 Millionen Pesos erhalten zu haben. Er gilt als der erste hochrangige Regierungsbeamte, der wegen mutmaßlicher Anomalien bei Hochwasserschutzprojekten inhaftiert wurde. Bereits am 16. Juni 2026 hatte die zweite Abteilung des Sandiganbayan eine 90-tägige präventive Suspendierung gegen ihn verhängt.




