Sport: Landesweit

NCAA-Regeln verhindern Wechsel von Kai Sotto zu Texas A&M

Der geplante Wechsel des philippinischen Basketballstars Kai Sotto zum US-amerikanischen Division-I-Programm Texas A&M wird nicht stattfinden. Wie der Philippine Star berichtete, wurde der Transfer durch die National Collegiate Athletic Association (NCAA) gestoppt, da Probleme mit der Spielberechtigung aufgetreten sind.

Silhouette of two players engaged in a basketball match on an indoor court.
Quelle: cottonbro studio / Pexels

Grund für die Entscheidung sind neue Regelungen der NCAA für Athleten, die bereits professionell aktiv waren. Demnach wird die College-Berechtigung für potenzielle Student-Athleten nicht wiederhergestellt, wenn sie Verträge mit Teams abgeschlossen haben, für die sie gespielt haben oder von denen sie eine Vergütung erhielten, sofern die Mindestvergütung in dieser Liga die tatsächlichen und notwendigen Ausgaben übersteigt.

Sotto verfügt über eine umfangreiche professionelle Laufbahn im Ausland. Er spielte von 2021 bis 2023 für die Adelaide 36ers in der australischen NBL. Anschließend wechselte der 2,21 Meter große Center nach Japan, wo er für die Hiroshima Dragonflies, die Yokohama B-Corsairs und zuletzt für die Koshigaya Alphas in der B.League aktiv war.

Durch das Aus des Wechsels nach Texas A&M verringern sich Sottos Optionen in Japan. In der höchsten japanischen Spielklasse, der B.League Premier, sind die Plätze für asiatische Spieler (Asian Quota) bereits weitgehend durch Neuzugänge wie Mike Phillips (Kyoto), Quentin Millora-Brown (Nagoya) oder Mark Alkhoury (Shimane) besetzt. Sollte Sotto seine Profikarriere in Japan fortsetzen wollen, kämen primär Teams der B.League One infrage, die jedoch in der Regel weniger verdienen als die Premier-Teams. Alternativ bleiben professionelle Ligen in Taiwan oder die Korean Basketball League als mögliche Ziele bestehen, wobei auch dort die Vergütungen meist unter denen der japanischen Premier-Liga liegen.