Wirtschaft: Cotabato, South Cotabato

Mitglieder des Stromgenossenschaft SOCOTECO II befürworten Partnerschaft mit Ignite Power

In einem Plebiszit haben die Mitglieder der South Cotabato II Electric Cooperative (SOCOTECO II) einem bedingten Joint-Venture-Abkommen mit der Ignite Power and Energy Holdings Inc. zugestimmt. 137.978 Mitglieder der Genossenschaft stimmten für die Partnerschaft, während lediglich 4.811 Stimmen dagegen ausfielen.

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Symbolbild: Envato

Die Abstimmung, die über vier Wochenenden zwischen dem 19. September und dem 18. Oktober stattfand, ergab insgesamt 142.789 gültige Stimmen. Dies entspricht einem Zustimmungsanteil von 60,91 Prozent der 226.534 wahlberechtigten Mitglieder. Das Vorhaben sieht vor, privates Kapital in den Verteilbetrieb der Genossenschaft zu bringen, um bestehende finanzielle und infrastrukturelle Probleme zu lösen.

Durch die Modernisierung des Stromverteilungssystems soll laut Ignite Power die Systemverlustgebühr, die an die Verbraucher weitergegeben wird, von derzeit 8,25 Prozent auf 5,5 Prozent gesenkt werden. Im Rahmen der Vereinbarung sollen die Verteilungsanlagen der SOCOTECO II auf eine neue Gesellschaft übertragen werden, wobei 70 Prozent der Gegenleistung in bar gezahlt und die restlichen 30 Prozent in eine Beteiligung der Genossenschaft an der neuen Gesellschaft umgewandelt werden.

Roel Z. Castro, Präsident und CEO der Tochtergesellschaft Primelectric, erklärte, dass die Abstimmung es dem Unternehmen ermögliche, die langjährigen operativen und finanziellen Schwierigkeiten der Genossenschaft anzugehen. Primelectric plant, seine Strategie zur Modernisierung der Stromverteilung auch auf General Santos City, Sarangani und South Cotabato auszuweiten, da dort veraltete Infrastrukturen und unzuverlässige Stromversorgung die lokale Wirtschaft und Investitionen beeinträchtigen.

Das Abkommen war zuvor Gegenstand von Kritik und rechtlichen Auseinandersetzungen. So hatte die Abgeordnete des zweiten Distrikts von South Cotabato, Shirlyn Bañas-Nograles, bereits im August eine parlamentarische Untersuchung beantragt, um die Einhaltung geltender Gesetze sowie den Schutz der wirtschaftlichen Interessen der Mitglieder zu prüfen. Zudem hatte ein Gericht in Polomolok das Plebiszit im September vorübergehend durch eine einstweilige Verfügung gestoppt, bevor der Abstimmungsprozess nach einer gerichtlichen Entscheidung fortgesetzt werden konnte.