Metro Manila: Polizei fordert Zusammenarbeit zur Freihaltung von Rettungswegen
EditIn den verkehrsreichen Gebieten von Metro Manila behindern Straßenblockaden oft Polizeieinsätze, Krankentransporte und Feuerwehreinsätze. Um solche Verzögerungen zu verhindern, soll eine engere Zusammenarbeit zwischen lokalen Regierungen, Verkehrsbehörden und der Polizei entstehen.
Der Leiter des Polizeibüros der National Capital Region (NCRPO), Polizeibrigadegeneral Christopher Abrahano, hat die fünf Polizeidistrikte angewiesen, mit Stadt- und Gemeindeverwaltungen, Verkehrsämtern, Rettungskräften und betroffenen Unternehmen zusammenzuarbeiten. Im Fokus stehen dabei insbesondere die Zufahrtswege zu Krankenhäusern, Verkehrsknotenpunkten, Einkaufszentren und anderen stark frequentierten Orten.
Die Überprüfung dieser Wege konzentriert sich darauf, häufig blockierte Straßen zu identifizieren und den Zugang für Einsatzfahrzeuge zu bewerten. Praktische Maßnahmen zur Verbesserung der Reaktionszeiten bei Unfällen, medizinischen Notfällen oder Bränden sollen empfohlen werden. Abrahano betont, dass in Notfällen jede Minute entscheidend sei und blockierte Wege den Zugang zu Menschen in Not massiv behindern könnten.
Um wiederkehrende Engpässe zu beseitigen, wird das NCRPO gemeinsam mit den zuständigen Stellen die Verantwortlichkeiten für die Bekämpfung von illegalem Parken und anderen Hindernissen klären. Zudem sollen koordinierte Meldeverfahren etabliert werden. Die Polizeieinheiten werden dabei die rechtmäßige Verkehrsüberwachung unterstützen und bei der Bewältigung von Staus während kritischer Vorfälle helfen. Abrahano rief zudem die Öffentlichkeit dazu auf, Zufahrten und ausgewiesene Rettungswege nicht zu blockieren und den Anweisungen des Verkehrspersonals Folge zu leisten.





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