Massiver Rückgang der Vergewaltigungsfälle in Western Visayas im August
EditIn der philippinischen Region Western Visayas ist die Zahl der registrierten Vergewaltigungsfälle im August im Vergleich zum Vorjahresmonat drastisch gesunken. Das Regionale Polizeibüro 6 (PRO-6) verzeichnete für den Monat lediglich 14 Fälle. Dies entspricht einem Rückgang von 69,6 Prozent gegenüber den 46 Fällen, die im August des Vorjahres gemeldet worden waren.
Der Polizeichef von Western Visayas, Brigadegeneral Randulf Tuaño, teilte diese Zahlen im Rahmen einer Besprechung mit seinen Feldkommandanten mit. Er betonte, dass Vergewaltigungen unter den acht von der Polizei fokussierten Kriminalitätsarten den stärksten Rückgang verzeichneten. Auf die Frage nach den Ursachen für PCR. Die Beamten seien verstärkt im Einsatz, um Frauen und Kindern ihre gesetzlichen Rechte zu erläutern.
Tuaño gab zu bedenken, dass eine solche Aufklärungsarbeit kurzfristig sogar zu einem Anstieg der gemeldeten Fälle führen könnte. Dies liege daran, dass durch das gesteigerte Bewusstsein mehr Betroffene ermutigt würden, sexuellen Missbrauch zur Anzeige zu bringen. Langfristig könne die Kenntnis über rechtliche Möglichkeiten und Abhilfemaßnahmen jedoch dazu beitragen, Missbrauch präventiv zu verhindern und die Fallzahlen dauerhaft zu senken. Rund 50 Prozent der jüngsten Fälle wurden zudem als Inzestvergewaltigungen eingestuft.
Ein Vergleich der regionalen Daten zeigt eine deutliche Veränderung der Lage. Während im August des Vorjahres die Provinz Iloilo mit 24 Fällen noch etwa 52 Prozent der regionalen Gesamtzahl ausmachte, sank diese Zahl in der Provinz Iloilo in diesem Jahr auf sechs Fälle, ein Rückgang von 75 Prozent. In Aklan und Antique wurden jeweils drei Fälle registriert, während Capiz und die Stadt Iloilo jeweils einen Fall meldeten. In der Provinz Guimaras wurden im August gar keine Vergewaltigungen gemeldet. Dieser Trend folgt auf einen allgemeinen Rückgang der Fokus-Kriminalität in der Region, bei dem die Fälle zwischen dem 22. Mai und dem 22. August im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 55,56 Prozent sanken.




