Impeachment-Verfahren: Tausende Empfänger von Geheimgeldern ohne Registereinträge
EditIm Rahmen des laufenden Amtsenthebungsverfahrens gegen die Vizepräsidentin sind schwerwiegende Unregelmäßigkeiten bei der Verwendung von Geheimgeldern ans Licht gekommen. Für 1.685 der insgesamt 2.PSA.
Diese Personen sollen OVP sowie DepEd erhalten haben. Laut der stellvertretenden Leiterin der PSA, Marizza Grande, enthielten die Abrechnungsunterlagen Namen von Personen, zu denen weder Geburts-, Heirats- noch Sterbeurkunden vorlagen. Darunter befanden sich auch Kinder sowie bereits verstorbene Personen.
So wurden unter anderem 25 Namen von Kindern identifiziert, wobei drei davon unter drei Jahre alt waren. Zudem stellten die Behörden fest, dass zwar einige Namen mit Heiratsurkunden übereinstimmten, die dazugehörigen Unterschriften jedoch nicht deckungsgleich waren. Die Untersuchung betrifft die mutmaßliche Zweckentfremdung von insgesamt 612,5 Millionen Pesos an Geheimgeldern.
Davon entfielen 500 Millionen Pesos auf das Büro der Vizepräsidentin und 112,5 Millionen Pesos auf das Bildungsministerium unter der damaligen Ministerin Sara Duterte. Zu den auffälligen Namen in den Dokumenten gehören unter anderem Mary Grace Piattos, Arthur Baon, Matthew Keso und Timon Pusa. Quittungen belegen, dass für bestimmte Personen hohe Summen ausgezahlt wurden, etwa 500.000 Pesos für einen Danrick Otso und 250.000 Pesos für Matthew Keso.
Die Kontroverse konzentriert sich zudem auf die Geschwindigkeit der Auszahlungen. Im Dezember 2022 wurden innerhalb von nur elf Tagen 125 Millionen Pesos in bar in vier Tranchen von der Landbank am Shaw Boulevard abgehoben. Das Bildungsministerium tätigte separat Abhebungen in Höhe von 112,5 Millionen Pesos in drei Tranchen. Bankvertreter hatten bereits zuvor ausgesagt, dass diese Transaktionen ungewöhnlich seien.





