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Cebu City plant Krisengipfel zur Wasserversorgung angesichts drohender El-Niño-Folgen

Die Stadtverwaltung von Cebu City bereitet sich auf eine mögliche Verlängerung des El-Niño-Phänomens vor und wird deshalb am Dienstag, den 8. September, eine umfassende Bewertung der Wasserversorgung, des Bedarfs und der verfügbaren Ressourcen durchführen. Im Zentrum der Maßnahmen steht die Vorbereitung auf eine langanhaltende Trockenperiode, die den Druck auf die städtischen Wasserressourcen massiv erhöhen könnte.

OCD MIMAROPA mobilizes agencies, prepositions relief supplies ahead of Super Typhoon ‘Inday’ OCD MIMAROPA mobilizes agencies, prepositions relief supplies ahead of Super Typhoon ‘Inday’
Quelle: PIA

Zu diesem Gipfeltreffen werden Vertreter aus allen 80 Barangays, das MCWD sowie weitere relevante Behörden zusammenkommen. Kenneth Siasar, Stabschef von Bürgermeister Nestor Archival, erklärte am Montag, dass das Ziel des Treffens darin bestehe, die aktuelle Situation der Wasserversorgung genau zu bestimmen. Zudem sollen konkrete Maßnahmen erarbeitet werden, die als Leitfaden für die Reaktion der Stadt dienen, falls das El-Niño-Phänomen bis in das nächste Jahr andauert.

Ein wesentlicher Teil der Untersuchung betrifft die Oberflächengewässer und Flüsse. Das Cebu City Environment and Natural Resources Office (CCENRO) wird die Wasserstände und die allgemeinen Bedingungen dieser Gewässer analysieren. Parallel dazu wird die Stadt untersuchen, wie sich das Wetterereignis auf den Wasserbedarf in den verschiedenen Sektoren auswirkt.

Die Landwirtschaft steht dabei unter besonderer Beobachtung. Joey Baclayon, Leiter der städtischen Landwirtschaftsabteilung, wird den Wasserbedarf der Landwirte sowie den Zustand der Nutzpflanzen erörtern. Dies soll den Behörden helfen einzuschätzen, wie sich eine verringerte Wasserverfügbarkeit auf die landwirtschaftlichen Aktivitäten auswirken könnte. Das MCWD wird ergänzend über den aktuellen Bedarf der Stadt und die vorhandenen Wasserressourcen informieren.

Ein weiterer Schwerpunkt des Gipfels sind öffentliche Artesische Brunnen, die in Zeiten von Knappheit als potenzielle Wasserquelle dienen können. John Paul Gelasque, Leiter des Department of Public Services (DPS), wird über den Status dieser Brunnen in den 80 Barangays berichten. Die Einbeziehung dieser Brunnen unterstreicht die Bedeutung der lokalen Barangays bei der Verwaltung und Überwachung der Wasserquellen, insbesondere in Gemeinden, die auf diese angewiesen sind.

Zusätzliche wissenschaftliche Erkenntnisse werden durch das Water Resources Center der University of San Carlos geliefert, das Ergebnisse einer Studie zur Wasserlage in Cebu City präsentieren wird. Siasar betonte die zentrale Rolle der Barangay-Beamten, da diese direkt mit den Anliegen der Bewohner bezüglich der Wassernutzung und der lokalen Quellen konfrontiert sind. Eine enge Zusammenarbeit mit den Barangay-Kapitänen sei entscheidend, um die Bevölkerung bei der Nutzung der Wasserquellen und Brunnen zu unterstützen.