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Ilocos Sur plant Task Force gegen Auswirkungen von El Niño und extremer Hitze

In der Provinz Ilocos Sur wird die Einführung einer speziellen Task Force vorbereitet, um die Auswirkungen des El Niño-Phänomens und extremer Hitze zu bewältigen. Das Provinzdirektorium hat dazu einen Verordnungsentwurf vorgelegt, der die Einrichtung der „Ilocos Sur Contra Super El Niño“ Task Force vorsieht.

Farmers carry seedlings across the river to plant in the fieldswosunan
Symbolbild: Envato

Der Entwurf wurde von dem Ratsmitglied Pablito Sanidad Jr. verfasst. Ziel der Maßnahme ist es, eine koordinierte Reaktion auf Provinzebene zu etablieren. Dabei sollen Dürreperioden, Wasserknappheit, Ernteausfälle und andere klimabedingte Gefahren proaktiv angegangen werden. Die Task Force soll die Planung der Vorsorge sowie die Koordination von Präventions-, Minderungs-, Reaktions- und Erholungsmaßnahmen zwischen den Provinzhäusern, lokalen Regierungen und anderen beteiligten Behörden leiten.

Laut Sanidad soll der Plan insbesondere die öffentliche Gesundheit, die Wasserressourcen, die Landwirtschaft und die Existenzgrundlagen der Bevölkerung schützen. Da Ilocos Sur stark von der Landwirtschaft und Fischerei abhängig ist, gilt die Region als besonders anfällig für Ernte- und Viehverluste sowie Wassermangel durch langanhaltende Trockenperioden.

Die geplante Verordnung setzt auf wissenschaftlich fundierte Maßnahmen und eine enge Zusammenarbeit zwischen Regierungsbehörden, Kommunen und zivilgesellschaftlichen Organisationen. Als rechtliche Grundlage dienen bestehende nationale Gesetze zum lokalen Regieren sowie zum Katastrophenrisikomanagement. Im Falle einer Verabschiedung würde die Task Force einen strukturierten Rahmen schaffen, um die sozialen, wirtschaftlichen und ökologischen Folgen der extremen Wetterbedingungen zu minimieren.