Großeinsatz in Western Visayas: 29 Festnahmen wegen illegaler Fischerei und Abholzung
EditIn der Region Western Visayas kam es zu einem Großeinsatz gegen illegale Fischerei und Abholzung. Innerhalb von 24 Stunden wurden 29 Personen festgenommen. Die polizeilichen Maßnahmen fanden im Zeitraum von 6:00 Uhr am 6. September bis 5:59 Uhr am 7. September statt.
Die Einsätze umfassten 13 Operationen gegen illegale Fischerei, bei denen 15 Personen verhaftet wurden. Die Polizei sicherte Fischereiausrüstung und weitere Gegenstände mit einem geschätzten Gesamtwert von etwa 1.207.000 PHP. Parallel dazu führten die Beamten 73 Einsätze gegen illegale Abholzung durch, die zu 14 Festnahmen sowie zur Beschlagnahmung von Forstprodukten und anderen Gegenständen im Wert von rund 145.364 PHP führten.
Die polizeilichen Aktivitäten erstreckten sich über die Provinzen Aklan, Antique, Capiz, Guimaras und Iloilo und zielen auf die konsequente Durchsetzung der Gesetze zum Schutz der Fischbestände und Wälder in der Region ab.
Randulf Tuaño, Regionaldirektor des Regionalpolizeibüros 6 (PRO-6), betonte, dass die Polizei weiterhin eng mit Regierungsbehörden, lokalen Verwaltungen und der Gemeinschaft zusammenarbeiten werde, um die natürlichen Ressourcen zu schützen. Der Erhalt dieser Ressourcen sei eine gemeinsame Aufgabe, um sie auch für kommende Generationen zu bewahren. Die Polizei erinnerte zudem daran, dass der Schutz der Wälder und Gewässer nicht allein in der Verantwortung der Polizei liege, sondern alle Beteiligten angehe.
Das überarbeitete Forstgesetzbuch (Revised Forestry Code) untersagt das unbefugte Fällen von Bäumen sowie den Besitz von Holz oder Forstprodukten ohne gültige Dokumente. Personen, die in der Fischerei oder im Forstsektor tätig sind, wurden aufgefordert, alle erforderlichen Genehmigungen einzuholen. Zudem wurde die Bevölkerung dazu ermutigt, verdächtige Aktivitäten verantwortungsbewusst bei der zuständigen Polizeistation oder den entsprechenden Behörden zu melden.




