Gesellschaft: Iloilo

Passi City intensiviert Maßnahmen gegen Tuberkulose

Um die Übertragung von Tuberkulose (TB) einzudämmen und die Entstehung von medikamentenresistenten Erregern zu verhindern, verstärken die Gesundheitsbehörden in Passi City die Früherkennung der Krankheit direkt in den Gemeinden. Das DOH der Region 6 arbeitet hierbei eng mit der Stadtverwaltung von Passi zusammen. Ziel ist es, den Schwerpunkt der Maßnahmen von der reinen Behandlung hin zur aktiven Infektionsprävention und der Identifizierung von Fällen zu verlagern, bevor diese sich weiter ausbreiten können.

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Quelle: PIA

Diese Kampagne wurde am 27. August in der Passi City Arena im Rahmen eines Programms zur Sensibilisierung für Tuberkulose sowie einer interaktiven Diskussion vertieft. Die Veranstaltung fand anlässlich des Nationalen Lungenmonats statt. Die Stadtgesundheitsbeauftragte Dr. Phoebe Palomo betonte dabei die Notwendigkeit einer zügigen Diagnose. Sie wies ausdrücklich darauf hin, dass Patienten die Medikation nicht abbrechen dürfen, sobald sich die Symptome bessern. Eine vollständige Einhaltung des gesamten Behandlungszyklus sei eine Grundvoraussetzung, um die Krankheit zu besiegen. Zudem ermutigte sie die Bewohner, die kostenlosen medizinischen Dienste in den örtlichen Gesundheitszentren zu nutzen.

Die Initiative basiert auf vier zentralen Säulen: Prävention, Früherkennung, eine korrekte Behandlung sowie die Therapietreue der Patienten. Im Bereich der Prävention werden Familien über die Übertragungswege von TB und die Bedeutung gesunder Lebensumgebungen aufgeklärt. Die Früherkennung soll sicherstellen, dass Bewohner bei den ersten Anzeichen von Symptomen ein Screening durchlaufen, damit das medizinische Personal mögliche Infektionsketten unterbrechen kann. Ein weiterer Fokus liegt auf dem Zugang zu standardisierten Medikamenten und einer kontinuierlichen Unterstützung der Betroffenen, um das Risiko von Resistenzen zu senken.

Die Behörden machten deutlich, dass medizinische Interventionen allein nicht ausreichen. Es bedürfe der Unterstützung durch die Gemeinschaft, um das soziale Stigma zu bekämpfen, welches Menschen oft davon abhält oder sie dazu veranlasst, die Suche nach medizinischer Hilfe zu verzögern. Bürgermeister Stephen A. Palmares bekräftigte die Verpflichtung der Stadtverwaltung, Programme zur Förderung der Gesundheit der Bürger von Passi finanziell zu unterstützen und umzusetzen.

Im Rahmen des Programms diskutierten Spezialisten für Infektionskrankheiten und öffentliche Gesundheit direkt mit dem medizinischen Personal sowie Gemeindevertretern über komplexe TB-Fälle, Nebenwirkungen von Behandlungen und Methoden zur Stärkung der Kontaktverfolgung. An der Expertenrunde nahmen unter anderem Dr. Ma. Cecilia Momville, Dr. Eli John Berame und Dr. Analyn Jumeras vom Center for Infection Control and Treatment sowie Dr. Jewel Mae Quiñon vom Passi City Health Office teil. Fachliche Unterstützung und klinische Beratung leisteten zudem das Philippine College of Chest Physicians (Iloilo Chapter) und die Philippine Society for Microbiology and Infectious Diseases (Western Visayas Chapter), um die lokalen Gesundheitsdienste an aktuellen Standards der Lungen- und Infektionsmedizin auszurichten.