Energievolatilität in Visayas: Unternehmen in Cebu zur Aufrüstung aufgerufen
EditUnternehmen in Cebu müssen ihre Energiesysteme verstärken, um sich gegen die erwartete Instabilität des Stromnetzes in der Visayas-Region zu wappnen. Wie das Unternehmen COREPLUS, eine Tochtergesellschaft von Vivant Energy, am Montag mitteilte, wird die Volatilität im Stromnetz voraussichtlich bis zum Jahr 2028 anhalten.
Im Rahmen der Fachveranstaltung „SIDLAK CEBU: Building Business Resilience During Energy Volatility“ erläuterte PJ Vinoya, Senior Business Development Manager bei COREPLUS, dass die Herausforderungen struktureller Natur seien und nicht nur saisonal aufträten. Zu den Hauptursachen gehören wiederholte Warnmeldungen des Netzes, Ausfälle bei der Stromerzeugung, eine steigende Nachfrage sowie schwankende Strompreise.
Vinoya betonte, dass Betriebe über die reinen Stromkosten hinausblicken müssten. Faktoren wie Spannungsschwankungen, Stromausfälle, Verschleiß an Geräten, Betriebsunterbrechungen und ineffiziente Lastverteilungen beeinflussen den Betrieb massiv. Diese Aspekte seien jedoch Faktoren, auf die Unternehmen durch gezielte Maßnahmen reagieren können.
Zusammen mit Partnern wie FV Mapile, Huawei und Jinko Solar stellte COREPLUS technische Strategien für gewerbliche und industrielle Anlagen vor. Dazu gehören die Risikoanalyse bestehender Systeme, der Ausbau der lokalen Infrastruktur zur Erhöhung der Widerstandsfähigkeit sowie die Implementierung von Energiesparmaßnahmen. Auch die Integration von EMS und Projekte, die Solarenergie mit Batteriespeichersystemen (BESS) kombinieren, wurden als Lösungen genannt.
Melo Del Gallego, stellvertretender Vizepräsident für Geschäftsbeschleunigung bei COREPLUS, rief Unternehmen dazu auf, proaktiver mit ihrem Energiebedarf umzugehen. Das Ziel sei es, von einer rein reaktiven Haltung bei Energieproblemen zu einer gezielten Vorbereitung überzugehen.






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