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DILG fordert lokale Behörden zur Vorbereitung auf El Niño auf

Angesichts der drohenden El-Niño-Gefahr hat das philippinische Innenministerium (Department of the Interior and Local Government, DILG) die lokalen Regierungen des Landes angewiesen, Maßnahmen zur Sicherung der Wasser- und Energieversorgung zu verstärken. Ziel sei es, Unterbrechungen bei lebensnotwendigen Dienstleistungen zu verhindern.

Unusually high sea levels caused water to flood roads in residential communities next to the riveraowsakornprapat
Symbolbild: Envato

In einer am Dienstag, den 13. Oktober, herausgegebenen Mitteilung wurden die lokalen Entscheidungsträger aufgefordert, ihre Notfallpläne zu aktualisieren und lokale El-Niño-Teams zu organisieren oder wieder zu aktivieren. Das Ministerium empfahl zudem, die Genehmigung für dringende Reparaturen an Wasserleitungen zu beschleunigen, den nicht essenziellen Wasserverbrauch einzuschränken und Methoden wie Regenwassernutzung oder Recycling zu fördern.

Um die Versorgung auch bei anhaltender Trockenheit aufrechtzuerhalten, sollen Krankenhäuser, Schulen, Evakuierungszentren sowie Wasserversorgungsanlagen und Notfallzentren der Regierung angemessene Vorkehrungen treffen. Die lokalen Behörden wurden zudem angewiesen, Backup-Stromanlagen zu stärken, ausreichende Treibstoffvorräte bereitzustellen und Pläne für die Notfalllagerung sowie die Wiederauffüllung von Wasservorräten zu erstellen.

Die Anweisung erfolgt nach einer Aufforderung von Präsident Ferdinand Marcos Jr., staatliche Stellen auf mögliche Störungen in der Lebensmittelproduktion, im Gesundheitswesen, bei der Wasserversorgung und im Bildungswesen vorzubereiten. Berechtigte Kommunen können finanzielle Unterstützung über den Local Government Support Fund beantragen, sofern Mittel verfügbar sind.