Bildungsministerium plant Anpassungen des Schulbetriebs wegen El Niño
EditEin potenziell starker bis sehr starker El Niño könnte seinen Höhepunkt vor Ende 2026 erreichen und bis in die erste Hälfte des Jahres 2027 anhalten. Die Wetterbehörde PAGASA hat vor diesem klimatischen Effekt gewarnt, der zu extremer Hitze und Wasserknappheit führen kann.
Das DepEd bereitet ein vierstufiges Reaktionssystem vor, um den Schulbetrieb bei solchen Bedingungen zu sichern. Bildungsminister Sonny Angara plant, entsprechende Richtlinien für das Schuljahr 2026-2027 zu erlassen, um die Lernenden frühzeitig zu schützen und den Bildungsbetrieb trotz klimabedingter Störungen aufrechtzuerhalten.
Die Maßnahmen sind je nach Schweregrad gestaffelt: In der ersten Stufe (Hayo) findet der Präsenzunterricht mit Vorsichtsmaßnahmen wie geplanten Trinkpausen, dem Verlegen von Aktivitäten in kühlere Stunden oder schattige Bereiche und flexibler Kleidung statt. Bei der Stufe Hinay können verkürzte Schultage sowie hybride oder häusliche Lernformen eingeführt werden. Die Stufe Hinga sieht eine deutliche Reduzierung der akademischen Anforderungen vor, wobei ergänzende Materialien und kurze Übungen im Vordergrund stehen. Bei der höchsten Stufe (Hinto) wird der Unterricht bei unsicheren Hitzeindizes komplett eingestellt, während die Schulen weiterhin Sicherheitschecks und psychosoziale Unterstützung gewährleisten.
Das neue Rahmenwerk mit den Stufen Hayo, Hinay, Hinga und Hinto soll Schulen und lokale Lernzentren bei der Reaktion auf die jeweiligen Bedingungen vor Ort unterstützen. Schulleitungen und Superintendenten erhalten durch diese Richtlinien die Flexibilität, basierend auf der tatsächlichen Lage vor Ort, etwa der Belüftung der Klassenräume oder der Wasserverfügbarkeit, eigenständig zu entscheiden. Zudem müssen Schulen Faktoren wie die Stromversorgung und Brandgefahren bewerten sowie Notfallpläne für Verpflegungsprogramme in Abstimmung mit lokalen Behörden und Agrargenossenschaften erstellen.




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