Wirtschaft: Landesweit

Arbeitsministerium plant Schutzmaßnahmen gegen extreme Hitze

Das philippinische Arbeitsministerium (Department of Labor and Employment, DOLE) bereitet neue Richtlinien vor, um Beschäftigte vor den Auswirkungen des El-Niño-Phänomens und den damit verbundenen extremen Temperaturen zu schützen. Wie Arbeitsminister Francis Tolentino am Freitag, den 16. Oktober 2026, mitteilte, sollen diese Maßnahmen in Form von Arbeitswarnungen (Labor Advisories) veröffentlicht werden, die spezifische Sicherheitsvorkehrungen am Arbeitsplatz festlegen.

Philippines Tourist Attractions. Palawan Nature In Philippines - Cadugnon Cave Visit On An Island
Symbolbild: Envato

Besonders im Fokus stehen dabei Arbeitskräfte im Freien, wie etwa Bauarbeiter, die über längere Zeit der Hitze ausgesetzt sind. Die angekündigten Richtlinien sollen die jeweiligen Pflichten von Arbeitgebern und Arbeitnehmern definieren, um hitzebedingte Krankheiten und Verletzungen zu vermeiden. Tolentino betonte, dass für jede Kategorie spezifische Aufgaben existieren, denen sowohl Arbeitgeber als auch Arbeitnehmer zum eigenen Schutz folgen müssen.

Der Minister versicherte zudem, dass die Einhaltung dieser Sicherheitsvorgaben nicht zu Gehaltskürzungen führen darf. Beschäftigte, die im Zusammenhang mit ihrer Arbeit an hitzebedingten Leiden wie Hitzschlag, Hitzekrämpfen oder Erschöpfung erkranken, ECC beantragen, sofern die entsprechenden Entschädigungsvoraussetzungen erfüllt sind. Die Arbeitswarnungen sollen Arbeitgebern und Beschäftigten konkrete Maßnahmen zur Reduzierung der Gesundheitsrisiken während extremer Hitzeperioden bieten.