Arbeitsminister warnt vor Auswirkungen des El Niño auf alle Wirtschaftssektoren
EditDas drohende El-Niño-Phänomen könnte die Arbeitswelt in verschiedenen Branchen erheblich beeinträchtigen, da die steigenden Temperaturen nicht nur die Produktivität senken, sondern auch die Gesundheit der Beschäftigten gefährden.
Insbesondere die Bauwirtschaft ist betroffen, aber auch andere Sektoren, einschließlich der Büroarbeit, werden von den Auswirkungen des El Niño betroffen sein.
Arbeitsminister Francis Tolentino warnte vor diesen Auswirkungen und schlug im Rahmen des Asean Green Jobs Forum vor, dass Arbeitgeber die Arbeitszeiten anpassen müssen, um die Sicherheit der Angestellten zu gewährleisten, vor allem für Beschäftigte im Freien.
Er empfahl, die Arbeit eventuell früher am Tag zu beginnen, um die intensivste Hitzeperiode zwischen 12:00 und 15:00 Uhr zu umgehen, da in diesem Zeitraum das Risiko für Hitzeschläge besonders hoch sei.
Das Arbeitsministerium (Department of Labor and Employment, DOLE) bereitet derzeit eine Arbeitsrichtlinie vor, die Arbeitgebern Maßnahmen zum Schutz der Belegschaft bei extremer Hitze aufzeigt.
Zudem richtete sich der Minister an Betreiber von Lieferplattformen: Diese sollten die Regeln für Lieferzeiten lockern, insbesondere während der Mittagsstunden, und Lieferfahrer dürften aufgrund von hitzebedingten Verzögerungen nicht entlassen oder bei ihren Anreizsystemen benachteiligt werden.
Pausen, Schutz vor der Sonne und der Zugang zu Trinkwasser müssten ermöglicht werden.
Parallel dazu arbeitet die Kommission für Arbeitnehmerentschädigung (Employees’ Compensation Commission, ECC) an einem Rundschreiben, das klären soll, wie sowohl Angestellte im privaten Sektor als auch im öffentlichen Dienst Entschädigungen für hitzebedingte Erkrankungen wie Hitzschlag, Erschöpfung oder Krämpfe erhalten können.
So könnten beispielsweise Krankenhausaufenthalte bei entsprechenden Voraussetzungen durch die ECC übernommen werden.






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